Waldalgesheim

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Kreis:Landkreis Mainz-Bingen
Gemeinde:Rhein-Nahe
Postleitzahl:55425
Vorwahl:06721
Einwohner:4.015
Webseite:https://www.waldalgesheim.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Waldalgesheim

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Waldalgesheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Bingen am Rhein hat. Seit 2003 ist Waldalgesheim Teil des Unesco-Weltkulturerbes Mittelrhein. Der Weinort Waldalgesheim liegt am Südostrand des Hunsrücks zwischen Koblenz und Bad Kreuznach südlich des Binger Walds und westlich der Nahe und ca. 6 km westlich von Bingen. Nachbargemeinden von Waldalgesheim sind Weiler bei Bingen, Rümmelsheim und Stromberg (Hunsrück) sowie Richtung Genheim, Waldlaubersheim, Roth und Schweppenhausen. Genheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Waldalgesheim. Nachweisbar sind keltische Niederlassungen aus der La-Tène-Zeit (5.– 1. Jh. v. Chr.), im Besonderen das am Ortsrand von Waldalgesheim gelegene keltische Fürstengrab, dessen Funde sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn befinden. Die erste urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex stammt aus dem Jahr 790 (oder evtl. 780) mit „in pago Nachgowe, in Alagastesheim“ („im Nahegau, in Waldalgesheim“) anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch. Der ursprüngliche Name von Waldalgesheim lautete Algesheim. Der Namenforscher Albrecht Greule führt aus, dass durch den Zusatz des Wald- im Ortsnamen zum Namen von Algesheim (Gau-Algesheim), ebenfalls im Kreis Mainz-Bingen, unterschieden werden sollte. Als Bedeutung für den Ortsnamen liegen augenscheinlich nach Greule die männlichen Personennamen Alagast oder Alagwin vor, im Sinn von „Heim des Alagast“ oder das „Heim des Alagwin“. Als Anfang März 1945 amerikanische Truppen in Waldalgesheim Einzug hielten, erlangte die Gemeinde für die Siegermächte eine relative Wichtigkeit. Aufgrund der strategisch guten Lage, plante man von dort aus den Angriff auf die Nachbarstadt Stromberg, deren Einnahme der von Bad Kreuznach unbedingt vorangehen musste. Am 7. November 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Genheim eingemeindet. Der Gemeinderat in Waldalgesheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die Sitzverteilung im Gemeinderat: FWG = Freie Wählergemeinschaft Waldalgesheim und Genheim e. V. Ortsbürgermeister ist Stefan Reichert (CDU). Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 54,65 % in seinem Amt bestätigt. Eine Partnerschaft besteht mit der Gemeinde Ratten in der Steiermark. Die schlossgleiche Anlage der Erz- und Mangan-Grube Dr. Geier (erbaut 1917 bis 1919), Knappensiedlung Der örtliche Sportverein SV Alemannia Waldalgesheim wurde im Jahre 1910 gegründet und besteht aus den Abteilungen Fußball, Tennis, Basketball, Kinderturnen, Aerobic, Mutter-Kind-Turnen und Jazztanz. Aushängeschild des Vereins ist die Fußballabteilung, deren erste Mannschaft in der Saison 2007/08 von der Verbandsliga in die Oberliga Südwest aufstieg. Durch den Gewinn des Südwestpokals 2014 qualifizierte sich die Mannschaft zur Teilnahme an den DFB-Pokalspielen 2014/15. Die Bundesautobahn 61 wird nach ca. 4 km an der Anschlussstelle Waldlaubersheim erreicht. In etwa gleicher Entfernung liegt die Anschlussstelle Stromberg (ebenfalls A 61). Stephan Lück (* 9. Januar 1806 in Linz am Rhein, † 3. November 1883 in Trier), Theologe, Dommusikdirektor von Trier und Herausgeber, wirkte von 1831 bis 1835 als Pfarrer in Waldalgesheim. Hanns Geier (* 25. Februar 1902 in Waldalgesheim; † 1986), Automobilrennfahrer Ein neues Konzept wird mit der Route der Industriekultur Rhein-Main eröffnet. Darin sollen Industriebauwerke auf den 160 Kilometern zwischen Miltenberg und Bingen am Rhein via Frankfurt am Main zu einer Erlebnisroute über die Industriekultur im Rhein-Main-Gebiet verknüpft werden. Albrecht Greule, Hans-Eckart Joachim: Waldalgesheim. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 33, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2006, ISBN 3-11-018388-9, S. 120–122.(online) Heinrich Sinz, Gerhard Hanke: Waldalgesheim – Im Wandel der Jahrhunderte: Eine Fotoreise mit Heinrich Sinz. Geiger Verlag, 2012. ISBN 978-3865954794 Ortsgemeinde Waldalgesheim (Hrsg.): Waldalgesheim: Das alte Waldalgesheim in Bildern. Eine Fotoreise mit Heinrich Silz und Dr. Gerhard Hanke. Geiger Verlag, 2015. ISBN 978-3865956101 Literatur über Waldalgesheim in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie Webpräsenz der Ortsgemeinde Waldalgesheim Michael Schönherr: Das Waldalgesheimer Fürstengrab: Wissenschaftliche Belege zur Lokalisierung und Bewahrung der keltischen Grabstätte am Rande des Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“. Oktober 2006 (pdf, 5,3 MB) Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Waldalgesheim zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Waldalgesheim anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Waldalgesheim auch offline nutzen.

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Stadtplan Waldalgesheim
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Übersichtsplan Waldalgesheim
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