Gündlischwand

Land:Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra
Kanton:Bern/Berne
Bezirk:Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli
Postleitzahl:3815
Einwohner:263
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Gündlischwand

Werbung
Gündlischwand ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Kantons Bern in der Schweiz. Neben der Einwohnergemeinde gibt es auch eine Burgergemeinde gleichen Namens. Gündlischwand liegt im Berner Oberland in den Alpen an beiden Seiten der Schwarzen Lütschine. Im oberen Teil der Gemeinde befindet sich das Sägistal mit einem kleinen See und dem Berg Sägissa (2465 m ü. M.). Auf der anderen Seite reicht das Gemeindegebiet (2280 m ü. M.) bis kurz unterhalb des Gipfels des Männlichen oberhalb der Oberen Spätenenalp. Auch der Zusammenfluss der Weissen mit der Schwarzen Lütschine liegt in den Gemeindegrenzen. Ebenfalls auf Gündlischwander Boden liegt die Station Schynige Platte, Endpunkt der Schynige Platte-Bahn. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Iseltwald, Lütschental, Lauterbrunnen, Gsteigwiler und Bönigen. Der Ort Zweilütschinen ist aufgrund der gleichnamigen Bahnstation der Berner Oberland-Bahn (BOB) ungleich bekannter als das Dorf Gündlischwand. Gemeindepräsidentin der Einwohnergemeinde ist Susanne Gertsch (Stand 2022). Bei der ersten Erwähnung 1331 trug das Dorf den Namen Gundlisswant. Die Augustinerprobstei Interlaken war der Besitzer und besass die Güter und Rechte der Siedlung. Mit der Reformation fiel der Ort 1528 an Bern und wurde von der Landvogtei Interlaken verwaltet. Zweilütschinen, ein Ortsteil von Gündlischwand, war ab 1580 Brückenort, ideal gelegen am Zusammenfluss der Weissen und Schwarzen Lütschine. Vom zu Ende gehenden 16. Jahrhundert bis 1715 wurde das im hinteren Lauterbrunnental gewonnene Eisenerz im sogenannten Schmelziwald verhüttet. Reste dieser Anlage, die über einen Hochofen, eine Hammerschmiede, eine Giesserei, eine Köhlerei, eine Mühle und eine Taverne verfügte, sind noch erhalten. Gündlischwand gehört zur Kirchgemeinde Gsteig. Am 2. September 1854 hat ein Grossbrand einen grossen Teil des alten Dorfteils zerstört. Neun Häuser und zehn Scheunen verbrannten. Damit verloren 15 Haushaltungen mit über 60 Personen kurz vor dem Winter ihr Zuhause. Seit 1890 hat Gündlischwand durch die Haltestelle Zweilütschinen einen Bahnanschluss durch die BOB. Bis heute ist die Bahn der wichtigste Arbeitgeber. Hier sind auch das Depot und die Werkstätten. Liste der Kulturgüter in Gündlischwand Offizielle Website der Gemeinde Gündlischwand Anne-Marie Dubler: Gündlischwand. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Gündlischwand zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Gündlischwand anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Gündlischwand auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Gündlischwand

Klicken Sie auf die Karte, um zum Stadtplandienst zu gelangen.

Stadtplan Gündlischwand
Stadtplan Gündlischwand
Übersichtsplan Gündlischwand
Übersichtsplan Gündlischwand
Landkarte Gündlischwand
Landkarte Gündlischwand
Werbung
Copyright Karten: Euro-Cities GmbH | Daten: OSM-Mitwirkende | Texte aus Wikipedia stehen unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0