Strengberg

Land:Österreich
Bundesland:Niederösterreich
Bezirk:Bezirk Amstetten
Postleitzahl:3314
Vorwahl:07432
Einwohner:607
Webseite:https://www.strengberg.gv.at/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Strengberg

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Strengberg ist eine Marktgemeinde mit 2150 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich. Strengberg liegt im Mostviertel in Niederösterreich zwischen Linz und Amstetten südlich der Donau. Diese fließt 230 Meter über dem Meer. Nach Süden steigt das Gemeindegebiet hügelig auf knapp 400 Meter Meereshöhe an. Die wichtigsten Gewässer neben der Donau sind die Erla und der Musterhartnerbach. Die Gemeinde hat eine Fläche von 36,83 Quadratkilometer. Davon sind mehr als siebzig Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 19 Prozent der Fläche sind bewaldet. Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2023): Au (2) Limbach (546) samt Johannessiedlung, Kleinhaag, Kroisbach, Plappach, Prölling, Rohrmühle und Schickenhof Ottendorf (193) samt Flachsberg, Koxegg, Masing, Musterharten, Steinbruckmühle, Thalling und Unterramsau Ramsau (490) samt Bleibergsiedlung, Glanding, Grub, Henning, Loipersberg und Oberramsau Strengberg (555) samt Achleiten, Buch, Gerstberg und Lampersberg Thürnbuch (364) samt Linden, Mähring und Mayerhofen Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Au, Limbach, Oberramsau, Ottendorf, Strengberg und Thürnbuch. Das Gebiet von Strengberg war bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt. Die Kirche wurde im Jahr 1031 geweiht, Bestätigungsurkunden aus den Jahren 1163 und 1193 sprechen von der Celle Streneperc. Damit werden eine Mönchsbehausung und die Kirche bezeichnet, der Name Strengberg bedeutet „langgestreckter Berg“. Die Erhebung zum Markt erfolgte 1225, eine Schule ist für das Jahr 1550 belegt. Am Anfang des 17. Jahrhunderts wird die Schlosskapelle in Achleiten errichtet, in den Jahren 1727 bis 1734 wird das neue Schlosses Achleiten auf einer Hangstufe zwischen den Strengbergen und der Donau errichtet. Das alte Schloss, das Georg Matthäus Vischer 1672 zeichnete, war wegen seiner Nähe zur Donau oft von Hochwassern bedroht worden. Teile des heutigen Gemeindegebietes gehörten bis 1803 zur Herrschaft Achleiten des Klosters Tegernsee. Der Ort selbst war sowohl von der Türkenbelagerung im Jahr 1529, dem Bauernaufstand 1597, dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648), den Napoleonischen Kriegen (1800–1809) als auch von den beiden Weltkriegen betroffen. Schloss Achleiten bei Limbach: Ehemaliger Besitz von Kloster Tegernsee (1011–1803) Katholische Pfarrkirche Strengberg Mariä Himmelfahrt: gotisch mit barocker Ausstattung Aukapelle Mariä Heimsuchung: Historisches Postgebäude: 1684 bis 1689 erbaut, heutiges Gemeindeamt Pestsäulen In der Gemeinde gibt es einen Fußballverein. Der 1983 gegründete FCU Strengberg spielt in der 2. Klasse Ybbstal. Der Vereinsobmann ist seit 2019 Florian Wagner. Von den 128 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren 72 Haupterwerbsbauern. Diese bewirtschafteten drei Viertel der Flächen. Im Produktionssektor arbeiteten 63 Erwerbstätige im Bereich Herstellung von Waren, 29 in der Bauwirtschaft und einer in der Energieversorgung. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche soziale und öffentliche Dienste (66), Handel (62) und Beherbergung und Gastronomie (57 Mitarbeiter). 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999 Im Jahr 2011 lebten 1023 Erwerbstätige in Strengberg. Davon arbeiteten 328 in der Gemeinde, zwei Drittel pendelten aus. Das Feuerwehrwesen besteht aus den zwei Freiwilligen Feuerwehren Strengberg und Thürnbuch/Au mit insgesamt etwa 140 Mitgliedern. Beide sind zum Unterabschnitt Strengberg zusammengefasst. In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten mit dislozierten Gruppen sowie eine Volksschule und eine Neue Mittelschule. bis 2010 Ernst Vösenhuber (ÖVP) 2010–2020 Roland Dietl (ÖVP) seit 2020 Johann Bruckner (ÖVP) Der Gemeinde wurde 1981 folgendes Wappen verliehen: In einem roten Schild ein auf einem grünen Dreiberg stehendes silbernes Kreuz, das von zwei grünen Fichten begleitet wird. Söhne und Töchter der Gemeinde Leopold Freiherr von Unterberger (1734–1818), k. k. Feldzeugmeister Hans Ströbitzer (1930–2017), Journalist und Autor Karl Odorizzi (1931–2024), Architekt Florian Gschwandtner (* 1983), Unternehmer und Investor Strengberg in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich) 30534 – Strengberg. Gemeindedaten der Statistik Austria Website der Marktgemeinde Strengberg Topothek Strengberg Bildmaterial zur Gemeinde Strengberg, verortet, beschlagwortet und datiert Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Strengberg zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Strengberg anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Strengberg auch offline nutzen.

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