Hawangen

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Kreis:Landkreis Unterallgäu
Gemeinde:Ottobeuren
Postleitzahl:87749
Vorwahl:08332
Einwohner:1.242
Webseite:http://www.hawangen.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Hawangen

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Hawangen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu. Hawangen liegt etwa fünf Kilometer östlich, auf halbem Weg zwischen Memmingen und Ottobeuren, in der Region Donau-Iller in Oberschwaben. Hawangen lag an der Bahnstrecke Ungerhausen–Ottobeuren, welche inzwischen stillgelegt ist. Auf der ehemaligen Bahnstrecke verläuft ein Bahntrassenradweg. Das Gemeindegebiet besteht aus einem Teil der Gemarkung Hawangen (der andere Teil der Gemarkung gehört zur Gemeinde Benningen). Zur Gemeinde gehört das Pfarrdorf Hawangen sowie ein Teil des Weilers Moosbach (der andere Teil Moosbachs gehört zur Gemeinde Lachen). Hawangen gehörte zum frühen Besitz der 764 gegründeten Reichsabtei Ottobeuren. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Im Jahr 1975 wurde Hawangen im Zuge der Gebietsreform der neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren zugeordnet. Aus dem 15. Jahrhundert stammt die römisch-katholische Pfarrkirche St. Stephan in Hawangen. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1030 auf 1324 um 294 Einwohner bzw. um 28,5 %. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren. Erster Bürgermeister ist seit 2019 Ulrich Ommer (CSU). Vorgänger war seit 1984 Martin Heinz (* 1950) (CSU/Unabhängige Wähler). Das Ergebnis bei der Gemeinderatswahl am 15. März 2020 war wie folgt: CSU/Unabhängige Wähler: 7 Sitze (55,38 %) Freie Bürgerliste: 5 Sitze (44,62 %). Gegenüber der vorherigen Wahlperiode verlor die CSU einen Sitz an die Freie Bürgerliste. Die Flagge ist gelb-schwarz-gelb gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen. Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik 845 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 629. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 30 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1274 ha, davon waren 623 ha Ackerfläche und 651 ha Dauergrünfläche. Im Jahr 2021 gab es folgende Einrichtungen: 1 Kindergarten: 62 Kindergartenplätze mit 57 betreuten Kindern Josef „Sepp“ Dietrich (1892–1966), Befehlshaber der Leibstandarte SS Adolf Hitler, Generaloberst der Waffen-SS und verurteilter Kriegsverbrecher Karl Schlögel (* 1948), Kulturhistoriker und Kulturgeograph Gabriele Strehle (* 1951), Modeschöpferin Hans Hundegger (* 1954), Unternehmer Rainer Bendel (* 1964), katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und Hochschullehrer Frank Oehler (* 1964), Koch und Gastronom (Die Kochprofis) Gemeinde Hawangen Hawangen: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik (PDF; 1 MB) Die Dorfchronik verteilt auf 3 Dokumente – siehe Webseite ganz unten Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Hawangen zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Hawangen anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Hawangen auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Hawangen

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Stadtplan Hawangen
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Übersichtsplan Hawangen
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Landkarte Hawangen
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