Bruch

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Kreis:Landkreis Bernkastel-Wittlich
Gemeinde:Wittlich-Land
Postleitzahl:54518
Vorwahl:06578
Einwohner:476
Webseite:https://www.bruch-eifel.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Bruch (Eifel)

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Bruch ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. Bruch liegt in der Eifel am Fernwanderweg Eifelsteig etwa 10 Kilometer westlich der Kreisstadt Wittlich auf 190 m ü. NHN und liegt zu beiden Seiten der Salm. Zu Bruch gehören auch die Wohnplätze Brucher Burg, Haus Zender, Lerchenhof, Obere Mühle und Sonnenhof. Nördlich der Ortslage von Bruch wurden in den 1930er Jahren Reste einer römischen Villenanlage gefunden. Auch der Fund römischer Brandgräber auf der Gemarkung der Gemeinde lässt auf eine erste Besiedlung in der Zeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert schließen. Bruch wird zum ersten Mal 1138 urkundlich erwähnt. Ein Fridelo de Brucha taucht dabei in der Gründungsurkunde des Klosters Himmerod auf. Bis zum Aussterben dieser Familie von Bruch um das Jahr 1334 war die Geschichte des Ortes eng mit der Familiengeschichte derer von Bruch verbunden. Danach ging die Herrschaft Bruch an Dietrich von Dune (Daun). Im 16. Jahrhundert erhielt Bruch eine eigene Gerichtsbarkeit. Der zugehörige Galgen befand sich auf dem sogenannten Galgenberg östlich der Burg, an einem alten Verbindungsweg nach Bergweiler. Im 18. Jahrhundert führte die oben genannte geographische Lage des Ortes zu einer merkwürdigen Situation. Der Ort gehörte zu zwei verschiedenen Territorien, da der westlich der Salm liegende Teil zum Herzogtum Luxemburg gehörte und der östliche zu Kurtrier. Ab 1794 stand ganz Bruch unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Bruch, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen: Der Gemeinderat in Bruch besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Walter Schmitz wurde 2014 Ortsbürgermeister von Bruch. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 65,63 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Der Vorgänger von Schmitz, Fritz Kohl, hatte das Amt von 1999 bis 2014 ausgeübt. Mit Genehmigung von 1983 hat Bruch das Recht, ein eigenes Wappen zu führen. Die Wasserburg Bruch in einer von Waldbergen umschlossenen Niederung an der Salm stammt mit ihren älteren Teilen aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts und war Sitz der seit dem 12. Jahrhundert bezeugten Herren von Bruch. Heute ist die Burg in privater Hand. Burghaus (Hepgesburg) (1413) Ölmühle (aus dem 19. Jahrhundert, begründet auf einer der ältesten Salmmühlen von 1284) Töpferei mit altem Krugbackofen aus dem 17. Jahrhundert Pfarrkirche St. Rochus (erbaut 1807) stillgelegtes Kupferbergwerk aus dem Jahre 1740 Galgenberg, mittelalterliche Hinrichtungsstätte Burgstraße 6, Sandsteinfiguren und Reliefs Offizielle Homepage der Ortsgemeinde Bruch Zur Ortsgemeinde Bruch gibt es Einträge in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. Kurzporträt von Bruch bei SWR Fernsehen Literatur über Bruch in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Bruch zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Bruch anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Bruch auch offline nutzen.

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