Altach

Land:Österreich
Bundesland:Vorarlberg
Bezirk:Bezirk Feldkirch
Postleitzahl:6844
Vorwahl:05576
Einwohner:6.970
Webseite:https://altach.at/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Altach

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Altach ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 6970 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023). Mit 1300 Einwohnern/km² ist sie mit Stand 2020 die am dichtesten besiedelte Gemeinde Vorarlbergs. Altach liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Feldkirch auf 412 Metern Höhe. Im Nordwesten wird das Gemeindegebiet vom Rhein und im Norden von dessen Altarm begrenzt. Der betreffende Rheinabschnitt ist zugleich die Grenze zur Schweiz. Es gibt nur die Katastralgemeinde Altach. Die Gemeinde grenzt an drei österreichische und zwei Schweizer Gemeinden. Diese sind die zum Bezirk Dornbirn gehörende Stadt Hohenems, die Marktgemeinde Götzis und die Gemeinde Mäder, die ebenfalls im Bezirk Feldkirch liegen, und die zum Kanton St. Gallen gehörenden Gemeinden Oberriet und Diepoldsau. Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg abwechselnd von Tirol und von Vorderösterreich (Sitz: Freiburg im Breisgau) aus. Am 1. Jänner 1801 wurde Altach vom Nachbarort Götzis politisch getrennt. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, danach wieder zu Österreich. Zum Bundesland Vorarlberg gehört Altach seit der Gründung des Vorarlberger Landtages 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich. Am 1. Dezember 2019 stimmten 62,47 % von knapp 2700 Abstimmenden aus rund 5200 Wahlberechtigten für die Eröffnung eines neuen Kiesabbaugebiets beim Sauwinkel im Ort. Um Ersatz für eine versiegende Kiesgrube der Kopf Kies und Beton GmbH zu schaffen, plädierten der Bürgermeister und die Mehrheit der Gemeindevertretung für die Öffnung einer neuen Grube mit zu erwartender Entnahmedauer von rund 35 Jahren und die Errichtung eines Autobahnanschlusses via Autobahnraststätte Altach für den zu erwartenden Schwerverkehr. Eine Bürgerinitiative um die Bürgerliste Altach mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Bernhard Weber hatte 1165 Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt und gegen die Schotterentnahme geworben, mit dem Argument, dass das Naherholungsgebiet Alter Rhein beeinträchtigt werde und Schwerverkehr entstehe. Ende 2016 lag der Ausländeranteil in der Gemeinde bei 13,4 Prozent. Da seit Jahrzehnten sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz positiv sind, wächst die Einwohnerzahl stark an. Katholische Pfarrkirche Altach hl. Nikolaus Islamischer Friedhof Altach Ehemaliges Gasthaus Rössle, 1757 errichtetes Rheintalhaus; war früher Treffpunkt der Vorarlberger Landstände Rheintalhof im Hanfland 6 mit Klebdächern und profilierten Pfetten 2003 gab es am Ort 150 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 955 Beschäftigten und 106 Lehrlingen, insgesamt wurden 2454 lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gezählt. Der Bahnhof von Altach liegt an der Bahnstrecke Lindau–Bludenz, es halten Züge der S1 nach Lindau bzw. Bludenz. Weiters fahren die Ortsbus amKumma-Linien 302, 305 und 307 durch den Ort Altach. Es gibt vier Kindergärten in Altach. Außerdem befinden sich am Ort drei Schulen: Volksschule, Mittelschule und die Freie Montessori Schule. Die Musikschule „tonart“ unterrichtet ihre Schüler zum Teil auch in Räumlichkeiten der Gemeinde Altach. Im Schuljahr 2020/21 besuchen 316 Schüler die Volksschule in Altach und zusätzlich 57 Schüler die Montessorischule für diese Altersgruppe sowie 258 Schüler die Mittelschule und 64 Schüler die Montessorischule. Der SCR Altach ist ein Fußballclub, der durch den Gewinn der zweitklassigen Ersten Liga 2014 in die österreichische Bundesliga aufstieg, in der er zuvor bereits drei Saisons lang bis zum Abstieg 2008/09 gespielt hatte. Im Dezember 2017 wurde der Altacher Silvesterlauf zum 20. Mal ausgetragen. Er ist mit über 2000 Teilnehmern eine der größten Laufveranstaltungen in Vorarlberg und zudem der zweitgrößte Silvesterlauf in Österreich. Die Gemeindevertretung hat insgesamt 27 Mitglieder. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2000 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 13 ÖVP, 4 SPÖ, 3 FPÖ und 4 Sonstige. (24 Mitglieder) Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2005 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 17 ÖVP, 5 SPÖ und 5 Sonstige. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2010 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 18 ÖVP, 5 Grüne, 3 SPÖ und 1 FPÖ. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2015 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 16 ÖVP, 8 Grüne, 2 SPÖ und 1 FPÖ. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2020 hat die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 16 ÖVP, 9 Grüne und 2 SPÖ. bis 2020 Gottfried Brändle (ÖVP) seit 2020 Markus Giesinger (ÖVP) Otto Ender (1875–1960), österreichischer Bundeskanzler und Landeshauptmann von Vorarlberg Rudolf Kopf (1890–1971), Jurist und Politiker Norbert Kopf (1923–2016), Architekt Norbert Loacker (1939–2024), Schriftsteller Karlheinz Kopf (* 1957), Nationalratsabgeordneter (ÖVP), ehem. zweiter Nationalratspräsident Harald Walser (* 1953), Nationalratsabgeordneter (GRÜNE) Bernhard Weber (* 1963), Landtagsabgeordneter (GRÜNE), Musiker 80401 – Altach. Gemeindedaten der Statistik Austria Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Altach zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Altach anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. 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