Tschappina

Land:Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra
Kanton:Graubünden/Grischun/Grigioni
Bezirk:Viamala
Postleitzahl:7428
Einwohner:151
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Tschappina

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Tschappina ist eine politische Gemeinde der Region Viamala im Schweizer Kanton Graubünden. Tschappina liegt am Fuss des Piz Beverin und ist Ausgangspunkt des Saumpfades über den Glaspass ins Safiental. Tschappina ist ein Streudorf. Es gliedert sich in die Dorfteile Untertschappina (1400 m ü. M.), Obertschappina (1580 m ü. M.) sowie in die drei Fraktionen Obergmeind (1810 m ü. M.), Ausserglas (1846 m ü. M.) und Innerglas (1820 m ü. M.). In der Obergmeind besteht ein kleines, lawinensicheres Skigebiet mit drei Skiliften. Im Sommer lassen sich von Tschappina aus zahlreiche Wanderungen und Bergtouren unternehmen. Südlich oberhalb des Dorfes liegt die aufgegebene Siedlung Masügg. Tschappina ist eine der elf Gemeinden im Naturpark Beverin. Blasonierung: In Rot über goldenem (gelbem) Stufengiebel eine goldene Glocke Über dem Stufengiebel als Hinweis auf den Aufstieg zum Glaspass, auch Scala oder Stäga genannt, hängt die dem Heiligen Theodul gewidmete Glocke, dem eine Kapelle geweiht war. Der Ortsname findet sich erstmals 1396 in einer Urkunde als in Schipinen oder in Stipinen und 1448 als uff Tschuppinen bezeugt. Er entspricht dem bündnerromanischen Gattungswort tschuppina, was «gerodete Parzelle» bedeutet und von tschep «Baumstrunk, Hackstock, dickes Holzstück» (zu lateinisch cipus «Grenzstein, Pfahl») abgeleitet ist. Der Ort wurde im 14. Jahrhundert von den höchstalemannischsprachigen Walsern vom Safiental her besiedelt. Bis ins 20. Jahrhundert war der Kontakt zu den Safiern über den Glaspass hinweg enger als derjenige zum rätoromanischen Heinzenberg und Domleschg. Die Strasse nach Thusis im Domleschg wurde erst 1900/1901 erstellt. Nach 1515 führte Tschappina die Reformation ein. Bis 1851 bildete die Gemeinde eine eigene Gerichtsgemeinde im Grauen Bund. Der Ort gehört seit dem Spätmittelalter zu den deutschsprachigen Gemeinden des Kantons Graubünden (siehe Kapitel Geschichte). Dies belegt auch unten stehende Tabelle: Von den Ende 2005 160 Bewohnern waren 153 Schweizer Staatsangehörige. Unter Denkmalschutz steht die reformierte Dorfkirche. Reto Hänny (* 1947), Schriftsteller Luzi Jenny (1925–2015), Mundartschriftsteller Oscar Plattner (1922–2002), Radrennfahrer Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. DNB 760079625. Jürg Simonett: Tschappina. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. Januar 2014. Tschappina auf der Plattform ETHorama Offizielle Website der Gemeinde Tschappina Tschappina (Heinzenberg) auf myswitzerland.com Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Tschappina zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Tschappina anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Tschappina auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Tschappina

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Stadtplan Tschappina
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Übersichtsplan Tschappina
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Landkarte Tschappina
Landkarte Tschappina
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