Sulzfeld

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Kreis:Landkreis Rhön-Grabfeld
Gemeinde:Bad Königshofen i. Grabfeld (VGem)
Postleitzahl:97633
Vorwahl:09761
Einwohner:1.795
Webseite:https://www.gemeinde-sulzfeld.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Sulzfeld (im Grabfeld)

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Sulzfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen im Grabfeld. Sulzfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Die Gemeinde liegt in der Region Main-Rhön im Grabfeld am Fuße der Haßberge. Es gibt zehn Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Es gibt die Gemarkungen Kleinbardorf, Leinach, Sulzfeld und Sulzfelder Forst. Das Amt Sulzfeld des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde. Mindestens seit dem 19. Jahrhundert waren jüdische Familien im Ortsteil Kleinbardorf ansässig, die eine jüdische Gemeinde bildeten, einen jüdischen Friedhof am Steilen Berg anlegten (im Volksmund „Judenhügel“) und an der Unteren Hauptstraße 5 ihre Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern zerstört. Daran erinnert eine Gedenktafel am Friedhofseingang. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1971 die Gemeinde Leinach eingegliedert. Am 1. Januar 1978 kam Kleinbardorf hinzu. 1961: 1456 Einwohner 1970: 1563 Einwohner 1987: 1607 Einwohner 1991: 1733 Einwohner 1995: 1819 Einwohner 2000: 1808 Einwohner 2005: 1797 Einwohner 2007: 1774 Einwohner 2008: 1744 Einwohner 2009: 1756 Einwohner 2010: 1768 Einwohner 2011: 1723 Einwohner 2012: 1694 Einwohner 2013: 1687 Einwohner 2014: 1662 Einwohner 2015: 1661 Einwohner 2016: 1658 Einwohner Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1622 auf 1704 um 82 Einwohner bzw. um 5,1 %. 1997 hatte die Gemeinde 1828 Einwohner. Quelle: BayLfStat Die Gemeinderatswahl 2020 ergab folgende Stimmenanteile und Sitzverteilung: Erster Bürgermeister ist seit 2008 Jürgen Heusinger. Er wurde 2014 und 2020 im Amt bestätigt. Die Gemeinde ist Mitglied in der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau. Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 96, im produzierenden Gewerbe 81 und im Bereich Handel und Verkehr 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 62 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 620. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 39 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1410 Hektar, davon waren 1286 Hektar Ackerfläche und 123 Hektar Dauergrünfläche. Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1. März 2018): Eine Kindertageseinrichtung mit 99 Plätzen und 90 betreuten Kindern, davon 22 unter drei Jahren Grundschule Sulzfeld mit fünf Klassen und 104 Schülern Durch die Gemeinde Sulzfeld führen die Fernradwander- und Fernwanderwege Rennweg (der Haßberge), Keltenerlebnisweg, Fränkischer Marienweg und der 106 km lange Karolingerweg von Karlburg durch Kleinbardorf nach Bad Königshofen. Der Badesee Sulzfeld bietet den Besuchern Camping, Open-Air-Schach, Open-Air-Mühle, E-Bike-Verleih, Sandstrand mit Wasserrutsche, ein Beachvolleyballfeld und eine Soccer-Arena. Franz Anton von Balling (1800–1875), Balneologe, Badearzt und Unternehmer Andreas Herrlein (1738–1817), Maler und Zeichenlehrer Reinhold W. F. Heusinger, Gerwin K. Solf: Sulzfeld im Grabfeld. In: Beiträge zur Heimatgeschichte. Mellrichstadt 1987. Reinhold W. F. Heusinger, Gerwin K. Solf: Kleinbardorf Gemeinde Sulzfeld. In: Beiträge zur Heimatgeschichte. Mellrichstadt 1989. Reinhold W. F. Heusinger, Gerwin K. Solf: Die Grafen von Wildberg und ihre Wappengenossen, sowie die Dynasten von Thundorf und Tannroda (= Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e. V. Band 13). Bad Königshofen 1998 (2. erweiterte Auflage mit Ergänzungen und neuen Urkunden, Bad Königshofen 2007). 2023: Link: https://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/key/Hh0xzg4ZvVWrHm?startSlide=1 Eichamt Sulzfeld. In: Schweinfurter Heimatblätter. 33. Jg. Zur Geschichte des Sulzfelder Lindleshofs. Am Kornstein Nr. 1. 1992. Einzelhöfe und Wüstungen in der Umgebung der Ruine Wildberg. In: Schweinf. Heimatblätter. 34. Jg. 1965. Reinhold W. F. Heusinger, Gerwin K. Solf: Wildburg, und Ergänzungen zu den Grafen von Wildberg und ihre Wappengenossen, sowie die Dynasten von Thundorf und Tannroda Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e. V. Band 13, Bad Königshofen 2014 Reinhold Albert, Gerwin K. Solf: Chronik von Sulzfeld im Grabfeld. Gemeinde Sulzfeld 2022. Gemeinde Sulzfeld Sulzfeld (im Grabfeld): Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Sulzfeld zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Sulzfeld anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Sulzfeld auch offline nutzen.

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