St. Martin am Wöllmißberg

Land:Österreich
Bundesland:Steiermark
Bezirk:Bezirk Voitsberg
Postleitzahl:8580
Vorwahl:03140
Webseite:http://www.st-martin-wöllmissberg.at/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Sankt Martin am Wöllmißberg

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St. Martin am Wöllmißberg ist eine Gemeinde mit 808 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023) in der Steiermark in Österreich. St. Martin liegt auf einer Höhe von 704 m südlich von Köflach und Voitsberg. Das Gemeindegebiet beinhaltet den zwischen dem Gößnitzbach und der Teigitsch gelegenen Wöllmißberg (791 m), sowie südlich davon einen Teil des Schusterbauerkogels (1288 m). Der Großteil der Gemeinde ist von Nadelwäldern und Wiesen bedeckt. Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2023): Großwöllmiß (193) Kleinwöllmiß (315) Sankt Martin am Wöllmißberg (300) Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden: Großwöllmiß, Kleinwöllmiß und St. Martin und umfasst eine Fläche von 25,59 km². St. Martin grenzt nicht an St. Stefan ob Stainz, weil südlich von St. Martin ein schmaler Gebietsstreifen der Gemeinde Edelschrott mit ca. 70 m an die Gemeinde Ligist grenzt. Anton-Wildgans-Gedenkstätte: wurde 1996 von Bildhauer Alfred Schlosser dem Dichter Anton Wildgans zu Ehren erstellt, der hier sein Epos „Kirbisch“ 1925 begonnen hatte Heimatmuseum: 1965 zur 700-Jahrfeier in Privatinitiative begonnen, und dann 1995 von offizieller Seite aus neu gestaltet und in der ehemaligen Volksschule untergebracht. Hier wird vor allem der Bau der Langmannsperre und des Wasserkraftwerkes Arnstein dokumentiert. Außer der Weberzunft werden noch Hausrat, Werkzeug, Schulutensilien und Trachten gezeigt. Anton Wildgans und Rochus Kohlbach, die mit St. Martin am Wöllmißberg verbunden waren, ist ebenfalls eine kleine Ausstellung gewidmet Burgruine Neu-Leonroth am Fuß des Wöllmißberges Als Teigitschklamm (circa fünf Kilometer) wird der Lauf der Teigitsch zwischen Gaisfeld in der Gemeinde Krottendorf-Gaisfeld über das Gemeindegebiet von Sankt Martin am Wöllmißberg bis zur Langmannsperre in der Gemeinde Edelschrott bezeichnet. Erreichbar ist der Teigitschgraben, eingebettet in das weststeirische Mittelgebirgsland, über die Packer Straße B 70 bzw. von der Süd Autobahn A 2 (Abfahrt Steinberg). Die Teigitsch ist aufgrund ihres Wasserreichtums von der Koralm nicht nur für den Tourismus, sondern auch für die Energiewirtschaft von Interesse. Die ältesten steirischen Wasserkraftwerke liegen an diesem Fluss. Dank Völkerbundanleihe wurde Anfang der 1920er Jahre die Langmann-Sperre für das Kraftwerk Arnstein gebaut. Zu seiner Zeit war es eines der modernsten österreichischen Wasserkraftwerke, da mit einem bis dato nicht erreichten Wassersäulendruck gearbeitet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die 50 m hohe, weiter oben liegende Hirzmannsperre gebaut. Noch weiter oben befindet sich der Packer Stausee. Alles Wasser, welches im Teigitschgraben heute fließt, kommt von kleinen Zuflüssen rechts und links des Grabens. Die Wassermengen vom Oberlauf werden vom Stausee Langmann aus in ein Röhrensystem umgeleitet. Daher verlor die Klamm einen Großteil ihres Wasservolumens von einst und damit an touristischer Attraktivität. Im Graben gab es einst drei Gasthäuser, von denen keines mehr geöffnet ist. Eines wurde zu einem Pfadfinderheim (Ferienheim Langmannsperre) umgebaut. Das Kernstück des Grabens zwischen dem Kraftwerk Arnstein und der Langmannsperre kann in ca. 2,5 Gehstunden durchwandert werden. Zeitweilig führt die Wanderung entlang der wasserführenden Leitung und der sogenannten Schienenstraße, einem ebenen Fahrweg, auf dem mit Hunten das Material für den Bau der Langmann-Sperre transportiert wurde, das mit einem Schrägaufzug vom Kraftwerk Arnstein heraufgebracht wurde. Mineralogisch galt der Teigitschgraben, da er im Bereich der kristallinen Gesteine des steirischen Randgebirges zwischen Soboth und Koralm liegt, während des Kraftwerksbaus als ausgezeichnete Fundstelle für verschiedene Mineralien wie Bergkristalle, Rauchquarzen, Sphenen, Feldspäten und ähnlichen Kluftmineralien. Biologisch bemerkenswert ist der Fund des flechtenbildenden Schlauchpilzes Baeomyces rufus. Zwei beliebte Volksmusik-Walzer führen die einst so herrlichen Teigitschklamm im Namen, der „Teigitschgraben-Walzer“ und das „s'Diandl von Teigitsch“. Durch das Gemeindegebiet führt der Hans-Kloepfer-Rundwanderweg. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Agrarsektor, vor allem Forst- und Milchwirtschaft. Daneben gibt es noch kleinere Gewerbe- und Tourismusbetriebe. An der Teigitsch befinden sich das Kavernenkraftwerk St. Martin mit 11 MW Leistung, das 1965 errichtet wurde, und die Langmannsperre. Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Edelschrott und Hirschegg-Pack den Tourismusverband „Steirische Rucksackdörfer“. Durch das Gemeindegebiet führt die Südautobahn A 2. Historische Landkarten zu St. Martin und seiner Umgebung aus den drei Landesaufnahmen aus der Zeit ca. 1789 bis 1910 Die Gemeinderatswahl 2020 zeigt folgendes Ergebnis: ÖVP: 7 Mandate SPÖ: 2 Mandate Bis 1952 waren Großwöllmiß und Kleinwöllmiß eigenständige Gemeinden: Das Wappen der Gemeinde zeigt eine kleine Kapelle auf einem dreiteiligen Hügel, eingebettet zwischen zwei Tannen. Im grünfarbenen Hügel selbst ist eine graue Axt eingelassen. Partnergemeinde ist das Südtiroler Dorf Unsere Liebe Frau im Walde. 1979: Friedrich Niederl (1920–2012), Landeshauptmann der Steiermark 1971–1980 Anton Wildgans (1881–1932), Lyriker und Dramatiker Ernst Lasnik: St. Martin am Wöllmißberg. St. Martin am Wöllmißberg 2007 61621 – Sankt Martin am Wöllmißberg. Gemeindedaten der Statistik Austria Gemeinde Sagen.at: Wie St. Martin am Wöllmisberg entstand Baubeschreibung der Burgruine Neu-Leonroth Steiermark360, 360°-Panorama St. Martin am Wöllmißberg (Luftaufnahme) Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in St. Martin am Wöllmißberg zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von St. Martin am Wöllmißberg anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von St. Martin am Wöllmißberg auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von St. Martin am Wöllmißberg

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Stadtplan St. Martin am Wöllmißberg
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Übersichtsplan St. Martin am Wöllmißberg
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Landkarte St. Martin am Wöllmißberg
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