Rittersdorf

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Kreis:Eifelkreis Bitburg-Prüm
Gemeinde:Bitburger Land
Postleitzahl:54636
Vorwahl:06561
Einwohner:1.399
Webseite:https://www.rittersdorf.eu/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Rittersdorf (Eifel)

Werbung
Rittersdorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Der Ort liegt in der Südeifel, ca. 4 km nördlich von Bitburg im Nimstal. Die nächste größere Stadt ist Trier (ca. 30 km). Neben dem Hauptort gehören die Weiler Bildchen und Rittersdell sowie die Wohnplätze Jäschkeshof, Hohlgaß Hof, Pferdehof, Rittermühle und Wollmühle zur Gemeinde. Das Areal um die heutige Gemeinde Rittersdorf war schon im Frühmittelalter besiedelt, was durch den Fund von Frankengräbern nachgewiesen werden konnte. Es handelt sich um zwei Grabfelder nördlich von Rittersdorf. Beide konnten in die Zeit zwischen 500 n. Chr. bis 1220 eingeordnet werden. Ferner fand man 1950 noch einen einzelnen Grabhügel mit einem Durchmesser von 12 m nordwestlich des Ortes. Dieser stammt aus der römischen Zeit und konnte zwischen 500 v. und 500 n. Chr. verortet werden. Als Beigabe wurde römische Keramik beobachtet. Rittersdorf wurde erstmals im Jahre 962 urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto I. der Abtei St. Maximin deren Besitzungen bestätigte. Damals wurde der Ort „Ratheresdorf“ genannt. Im Laufe der Zeit hat sich der Name in Rittersdorf geändert. Zur Herrschaft Rittersdorf gehörte auch das Nachbardorf Nattenheim. Die Herrschaft stand bis Ende des 18. Jahrhunderts unter luxemburgischer Landeshoheit. Von 1956 bis 1961 lagerten nahe dem Ort in verbunkerten Silos für die US-Streitkräfte Marschflugkörper vom Typ TM-61 Matador. Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Rittersdorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen: Der Gemeinderat in Rittersdorf besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die Sitzverteilung im Gemeinderat: Holger Klein (CDU) wurde am 14. August 2019 Ortsbürgermeister von Rittersdorf. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 52,41 % für fünf Jahre gewählt worden. Kleins Vorgänger Walter Heyen hatte das Amt zehn Jahre ausgeübt, war 2019 aber nicht erneut angetreten. Burg Rittersdorf wurde als Wasserburg an der Nims am Verkehrsweg Trier – Bitburg – Prüm – Köln erstmals im Jahre 1263 als Besitz der Reichsabtei St. Maximin erwähnt. 1290 entstand der 26 m hohe Bergfried. Die Burg beherbergt heute ein Restaurant und eine Außenstelle des Standesamtes der Verbandsgemeinde Bitburger Land. Katholische Pfarrkirche St. Martin von 1833 Pfarrhaus von 1757 Dorfgemeinschaftshaus von 1921 Über das Gemeindegebiet sind mehrere Wegekreuze verteilt. Der Ortskern ist Standort einiger historischer Wohnhäuser und alter Bauernhöfe Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Rittersdorf Wander- und Reitertouren in und um Rittersdorf Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Rittersdorf Jährliches Kirmes- bzw. Kirchweihfest Traditionelles Ratschen oder Klappern am Karfreitag und Karsamstag Hüttenbrennen am ersten Wochenende nach Aschermittwoch (sogenannter Scheef-Sonntag) Der Ort verfügt über mehrere angesiedelte Gewerbebetriebe. Im Ortskern befinden sich Gastronomie- sowie diverse Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Darüber hinaus ist eine Bankfiliale angesiedelt. Auch die Landwirtschaft genießt dank mehrerer Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe einen hohen Stellenwert. Gewerbegebiet „Hohlgass“ Gewerbegebiet „Bildchen“ Grundschule Sankt Barbara Kindertagesstätte Burgzwerge Werner Theisen (1927–1993), Rechtsanwalt und Zeitungsverleger, bekannt für seine Spende zur Rekonstruktion des Reiterstandbildes am Deutschen Eck Edgar Schmitt (* 1963), ehem. Fußballspieler und jetziger -trainer, geboren in Rittersdorf Ernst Wackenroder (Bearb.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg (= Paul Clemen [Hrsg.]: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 12/I). Trier 1983, ISBN 3-88915-006-3, S. 53, 239–246, 306 (315 S., Mit 12 Taf. u. 227 Abb. im Text. Nachdr. d. Ausg. Schwann, Düsseldorf 1927). Michael Berens: Pfarrkirche St. Martin, Wallfahrtskapelle „Bildchen“. In: Geschichtlicher Arbeitskreis Bitburger Land (Hrsg.): Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. S. 80 (online [PDF; abgerufen am 5. April 2018]). Ortsgemeinde Rittersdorf auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bitburger Land Zur Ortsgemeinde Rittersdorf gibt es Einträge in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. Literatur über Rittersdorf in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Rittersdorf zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Rittersdorf anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Rittersdorf auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Rittersdorf

Klicken Sie auf die Karte, um zum Stadtplandienst zu gelangen.

Stadtplan Rittersdorf
Stadtplan Rittersdorf
Übersichtsplan Rittersdorf
Übersichtsplan Rittersdorf
Landkarte Rittersdorf
Landkarte Rittersdorf
Werbung
Copyright Karten: Euro-Cities GmbH | Daten: OSM-Mitwirkende | Texte aus Wikipedia stehen unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0