Rickenbach (ZH)

Land:Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra
Kanton:Zürich
Bezirk:Bezirk Winterthur
Postleitzahl:8545
Einwohner:2.591
Webseite:http://www.rickenbach.zh.ch
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Rickenbach ZH

Werbung
Rickenbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz. Die Gemeinde setzt sich zusammen aus den Dörfern Rickenbach, Sulz, Grüt und einigen Weilern. Blasonierung: In Rot ein silberner Querbach, begleitet oben von einem liegenden silbernen Rebmesser mit goldenem Griff, unten von einer grünbeblätterten blauen Traube Rickenbach liegt ungefähr 10 km von der Stadt Winterthur entfernt. Von der Gemeindefläche dienen 58,8 % der Landwirtschaft, 23,3 % sind mit Wald bedeckt, 11,2 % sind Siedlungs- und 5,5 % Verkehrsfläche, 0,7 % sind Gewässer und 0,5 % unproduktive Fläche (Stand 2018). Rickenbach wurde erstmals 820 urkundlich erwähnt. Von den 2770 (Stand 31. Dezember 2022) Einwohnern sind 11,6 % Ausländer. 41,2 % der Einwohner sind reformierter Konfession, 19,8 % katholisch, und 39,0 % sind Anhänger anderer Glaubensrichtungen oder konfessionslos. In Rickenbach gibt es zwei Kirchen: Die reformierte Kirche befindet sich in Rickenbach selbst und geht auf einen mittelalterlichen Vorgängerbau zurück. Im Jahr 1695 wurde das heutige Kirchenschiff gebaut. Es besass bis zum Jahr 1966 einen Dachreiter, der in jenem Jahr durch den heutigen, modernen Kirchturm ersetzt wurde. Die Kirche besitzt fünf Glasfenster des Künstlers Jacques Schedler, der auch die Glasfenster der katholischen Kirche gestaltete. Die katholische Kirche St. Josef steht im Ortsteil Sulz und wurde im Jahr 1958 errichtet. Bis zum Bau der katholischen Kirchen St. Stefan (Wiesendangen) und St. Martin (Seuzach) war die Kirche in Sulz die Pfarrkirche für alle Ortschaften nordöstlich von Winterthur. Als Besonderheit besitzt die Kirche St. Josef 14 Glasfenster des Künstlers Jacques Schedler, welche einen Zyklus zum Kreuzweg am Karfreitag und zur Auferstehung Christi an Ostern bilden. Ergänzt werden diese Glasfenster durch fünf weitere Glasfenster zum Thema Eucharistie und Heiliger Geist. Gemeindepräsident ist Robert Hinnen (parteilos, Stand 2023). In der Gemeinde existieren mit SVP, FDP und glp drei Ortsparteien. Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Rickenbach: SVP 40,12 % (+1,76), SP 12,08 % (+2,64), glp 11,16 % (−2,23), FDP 9,71 % (−1,92), Mitte 9,56 % (+3,58), Grüne 7,33 % (−5,31), EVP 4,95 % (−0,85), EDU 1,25 (+0,29). Von den 1100 Gebäuden in Rickenbach sind 650 Wohnhäuser. Im Ortsteil Sulz liegt der Bahnhof Rickenbach-Attikon. Dieser wird bedient von der S 24 Thayngen – Schaffhausen/Weinfelden – Winterthur – Zürich Flughafen – Zürich HB – Thalwil – Horgen Oberdorf – Zug und der S 30 Winterthur – Frauenfeld – Weinfelden der S-Bahn Zürich. Ab Rickenbach-Attikon, Bahnhof verkehrt folgende Postautolinie: 615 Rickenbach-Attikon – Sulz – Rickenbach ZH – Ellikon an der Thur – Altikon. Der Turnverein des Dorfes wurde 1921 gegründet, ausserdem gibt es einen Bouleverein im Dorf. Ein Fussballverein existiert nicht. Seit 1993 gibt es im Dorf die Volleyballriege (VBR) Rickenbach mit über 120 aktiven Volleyballspielerinnen- und spielern. Rund 10 Mannschaften nehmen an Meisterschaften teil, und im Sommer wird auf zwei Plätzen Beachvolleyball gespielt. Von 1984 an existierte mit dem UHC Sulz-Rickenbach ein eigener NLA-Unihockeyclub, der jedoch 1996 in einer Fusion im UHC Winterthur United aufging. Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band VIII: Der Bezirk Winterthur. Nördlicher Teil. Rickenbach (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 79). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1986, ISBN 978-3-7643-1812-3, S. 249–271 (Digitalisat). Bernhard Schneider: Blicke auf Rickenbach seit dem Ersten Weltkrieg: «Schulferien bedeuteten damals mehr Arbeit zuhause». Im Auftrag der Gemeinde Rickenbach herausgegeben vom Verlag Schneider Communications Ottenbach 2010, ISBN 978-3-9523203-6-5. Offizielle Website der Gemeinde Rickenbach ZH Statistische Daten der Gemeinde Rickenbach ZH Ueli Müller: Rickenbach (ZH). In: Historisches Lexikon der Schweiz. Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Rickenbach (ZH) zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Rickenbach (ZH) anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Rickenbach (ZH) auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Rickenbach (ZH)

Klicken Sie auf die Karte, um zum Stadtplandienst zu gelangen.

Stadtplan Rickenbach (ZH)
Stadtplan Rickenbach (ZH)
Übersichtsplan Rickenbach (ZH)
Übersichtsplan Rickenbach (ZH)
Landkarte Rickenbach (ZH)
Landkarte Rickenbach (ZH)
Werbung
Copyright Karten: Euro-Cities GmbH | Daten: OSM-Mitwirkende | Texte aus Wikipedia stehen unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0