Pitzenberg

Land:Österreich
Bundesland:Oberösterreich
Bezirk:Bezirk Vöcklabruck
Postleitzahl:4690
Vorwahl:07673
Einwohner:518
Webseite:http://www.pitzenberg.ooe.gv.at/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Pitzenberg

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Pitzenberg ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 575 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck. Pitzenberg liegt auf 445 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,3 km, von West nach Ost 3,1 km. Die Entwässerung erfolgt durch den Staiger Bach, der bei Schwanenstadt in die Ager mündet. Die Gemeinde hat eine Fläche von sechs Quadratkilometer. Davon sind fast sechzig Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, ein Drittel ist bewaldet. Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2023): Aich (73) Höck (186) Litzing (45) Pitzenberg (124) Pitzenbergholz (147) Die Besiedlung der Orte Pitzenberg und Litzing erfolgte vermutlich in der Zeit vom 6. bis zum 8. Jahrhundert durch die Bajuwaren, die übrigen Orte dürften erst nach der Jahrtausendwende besiedelt worden sein. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Putzenberg (Pitzenberg) in den Jahren 1188 und 1193. Die Herren von Putzenberg hatten ihr Landgut voraussichtlich beim heutigen Niedermayrgut, was die dortige Auffindung eines Erdstalles wahrscheinlich macht. Auch der Bau der ersten Kirche fällt in die Zeit der Herrschaft der Putzenberger. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck. 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 467 Einwohner, 2001 dann 495 Einwohner und 2020 über 520 Einwohner. Gemeindekapelle Wattmayrkapelle Pitzenberg ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Im Jahr 2010 gab es 14 landwirtschaftliche Betriebe, von denen zwölf im Haupt- und zwei im Nebenerwerb geführt wurden. Im Produktionssektor waren sechs Erwerbstätige beschäftigt, drei in der Bauwirtschaft, zwei in der Energieversorgung und einer im Bereich Herstellung von Waren. Der größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor war der Handel. Er beschäftigte 23 der 28 Erwerbstätigen. Von den 280 Erwerbstätigen, die 2011 in Pitzenberg lebten, arbeiteten 40 in der Gemeinde, 85 Prozent pendelten aus. Aus Kostengründen hat sich Pitzenberg mit den Nachbargemeinden Pühret, Rutzenham und Oberndorf bei Schwanenstadt zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen. Das gemeinsame Gemeindeamt befindet sich in Oberndorf. Im Zuge dieser Kooperation wurde ebenfalls ein gemeinsamer Bauhof für die vier Gemeinden errichtet, der in Rutzenham untergebracht ist. Aufgrund einer Initiativprüfung des Sparpotentials empfahl der Landesrechnungshof 2015, eine Fusionierung der vier Gemeinden anzudenken. Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 1997 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP, 3 SPÖ und 3 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP, 4 SPÖ und 2 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP, 3 FPÖ und 3 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 6 ÖVP, 4 SPÖ und 3 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP, 2 GRÜNE, 2 FPÖ und 2 SPÖ. Bürgermeister seit 1850 waren: Folgendes Wappen wurde der Gemeinde 1981 verliehen: Zwischen von zwei schwarzen, gestürzten und mit den Schneiden einwärts gekehrten Senseneisen gebildeten Flanken in Gold auf einem grünen Dreiberg ein grüner Nadelbaum. Der Berg weist auf den Ortsnamen hin, der Baum steht für den Waldreichtum und die Sense für die Bedeutung der Landwirtschaft. 1983: Franz Quirchmayr-Katerl, ehemaliger Bürgermeister von Pitzenberg (1955–1986), Oberösterreichischer Landtagsabgeordneter (1961–1973). 2016: Gustav Höchsmann, ehemaliger Bürgermeister von Pitzenberg Aufgrund seines großen Engagements bei der Errichtung des neuen Gemeindeamtes sowie bei der Errichtung des gemeinsamen Bauhofes (kostenlose Planung und Bauleitung durch den Bürgermeister) und der Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes in Rutzenham (Feuerwehr, Fußball und Tennis in einem Gebäude, ebenfalls Planung gratis durch Bürgermeister) bekam der ehemalige Bürgermeister Gustav Höchsmann per Dekret vom 3. Mai 2016 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich durch den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer verliehen. Karte im Digitalen Oberösterreichischen Raum-Informations-System (DORIS) 41725 – Pitzenberg. Gemeindedaten der Statistik Austria Weitere Infos über die Gemeinde Pitzenberg auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich. Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Pitzenberg zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Pitzenberg anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Pitzenberg auch offline nutzen.

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Stadtplan Pitzenberg
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Übersichtsplan Pitzenberg
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