Linden

Land:Deutschland
Bundesland:Hessen
Kreis:Landkreis Gießen
Postleitzahl:35440
Vorwahl:06403
Einwohner:12.271
Webseite:https://www.linden.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Linden (Hessen)

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Linden ([ˈlɪndn̩] ) ist eine Kleinstadt im mittelhessischen Landkreis Gießen. Linden liegt etwa 6 km südlich von Gießen. Im Norden grenzt Linden an die Kreisstadt Gießen, im Osten an die Stadt Pohlheim, im Süden an die Gemeinde Langgöns sowie im Westen an die Gemeinde Hüttenberg (Lahn-Dill-Kreis). Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Großen-Linden und Leihgestern. Zu Großen-Linden gehören die Siedlungen Forst, Oberhof, Am Bergwerkswald und der Aussiedlerhof Sonnenhof; zu Leihgestern zählen Mühlberg, das Gut Neuhof sowie die Aussiedlerhöfe Hof Konrad, Birkenhof, Berghof und Ludwigshof. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Lorscher Codex. Danach wurde die Villa Lindun am 27. Februar 790 dem Kloster Lorsch geschenkt. Durch eine weitere Schenkung am 11. Juni 805 an das Kloster Lorsch wurde der Name Letkestre (Leihgestern) das erste Mal im Lorscher Codex erwähnt. Im frühen Mittelalter zählte Linden zum Niederlahngau und war im Besitz verschiedener Gaugrafen, bevor der Ort zur Zeit Ottos des Großen im 10. Jahrhundert schließlich in den Besitz der Grafen von Gleiberg kam. Im Jahre 1265 kam Linden an die Landgrafschaft Hessen, als Landgraf Heinrich I. Teile der einstigen Grafschaft Gleiberg mit Gießen von den Pfalzgrafen von Tübingen erwarb. Im Jahre 1347 wird in einer Urkunde dem Namen Linden erstmals das Großen vorangesetzt, um den Ort vom Nachbarort Lützellinden (heute Stadtteil von Gießen) zu unterscheiden. Von 1396 bis 1585 war der Gerichtsbezirk Hüttenberg, ebenso wie das Gemeine Land an der Lahn, ein Kondominium der Landgrafen von Hessen und der Grafen von Nassau. In dieser Zeit war Großen-Linden Hauptort eines Gerichtsbezirks und es gab zwei Schultheiße in Großen-Linden. Wegen Unstimmigkeiten wurde der Gerichtsbezirk zwischen beiden Grafenhäusern 1585 aufgeteilt. Die Reformation wurde durch die Landgrafen von Hessen in deren Territorien ab 1527 betrieben, der erste evangelische Pfarrer in Großen-Linden ist 1546 belegt. Großen-Linden erhielt entweder am 19. Februar 1605 von Ludwig IV. von Hessen-Marburg die Stadtrechte oder bereits zwischen 1561 und 1577. Urkundlich ist nachgewiesen, dass die Bürger Großen-Lindens im Gegensatz zu den anderen Orten des Hüttenbergs im Jahr 1577 keine Abgaben mehr entrichten mussten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der von Wall und Graben umgebene Ort wie alle Orte der Umgebung stark in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende des Krieges waren etwa 40 von 130 Häusern der Stadt unbewohnt und es wurden etwa 400 Einwohner gezählt. Im 18. Jahrhundert begann sich der bäuerliche Ort allmählich über die mittelalterlichen Ortsgrenzen hinaus auszudehnen, auch siedelte sich nun mehr Handwerk und Gewerbe an. 1712 erhielt die Stadt das Marktrecht, 1716 ist die erste von mehreren Gaststätten am Ort belegt, es gab bald mehrere Färbereien, eine Kalkbrennerei und gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch Strumpfweber, Perückenmacher und Hosenschneider. Nachdem die Napoleonischen Kriege um 1800 mit umfangreichen Truppeneinquartierungen zunächst der weiteren Entwicklung des Ortes hinderlich waren, ereignete sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts infolge der einsetzenden Industrialisierung und des Baus der Main-Weser-Bahn eine schwunghafte Entwicklung. Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Großenlinden: Der Eisenbahnbau brachte um 1848 viele Arbeiter nach Großen-Linden, weitere Arbeitsplätze boten das 1841 errichtete Braunsteinbergwerk, ein Kalkwerk und mehrere Zigarrenfabriken. Zwischen 1817 und 1900 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf über 1700 Einwohner, die alten strohgedeckten Häuser wurden ziegelgedeckt und der Ort wuchs in alle Richtungen. Die Bahnlinie war im späten 19. Jahrhundert schließlich der bestimmende Wirtschaftsfaktor der Region. Während die abseits der Bahn gelegenen Orte durch Ab- und Auswanderung einen Bevölkerungsverlust hinnehmen mussten, profitierten Großen-Linden und auch Leihgestern vom Zuzug aus dem Umland. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich das Bevölkerungswachstum durch den Zustrom von rund 1400 Flüchtlingen und Vertriebenen fort, wodurch die Stadt im Jahr 1949 fast 4000 Einwohner zählte. Durch die überwiegend katholischen Flüchtlinge entstand auch eine knapp 1000 Personen zählende katholische Gemeinde in dem bis in den Zweiten Weltkrieg fast rein evangelischen Ort. Zur dauerhaften Unterbringung der Flüchtlinge bedurfte es der Ausweisung von Neubaugebieten. Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden zum 1. Januar 1977 durch das Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen die Stadt Großen-Linden und die Gemeinde Leihgestern zur neuen Stadt Linden zusammengeschlossen. Ortsbezirke wurden nicht gebildet. Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Großen-Linden angehört(e): 790: Fränkisches Reich, Lahngau 1065: Ostfränkisches Reich, Grafschaft des Grafen Werner, danach der Grafen von Gleiberg und der Pfalzgrafen von Tübingen 1264/65: Übergang in den Besitz der Landgrafschaft Hessen vor 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Amt Gießen ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Gießen 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Landgrafschaft Hessen-Kassel (Hessenkrieg) ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberfürstentum Hessen, Oberamt Gießen (ab 1789) ab 1806: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Oberhessen, Stadtamt Gießen ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Stadtamt Gießen ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Gießen ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Giesen (August bis November Kreis Grünberg) ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen ab 1867: Norddeutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen ab 1918: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen ab 1838: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landkreis Gießen ab 1945: Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis, Stadt Linden ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Linden ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Gießen, Stadt Linden Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Linden 12063 Einwohner. Darunter waren 805 (6,7 %) Ausländer, von denen 268 aus dem EU-Ausland, 321 aus anderen Europäischen Ländern und 216 aus anderen Staaten kamen. Von den deutschen Einwohnern hatten 18,4 % einen Migrationshintergrund. Die Einwohner lebten in 5691 Haushalten. Davon waren 2211 Singlehaushalte, 1413 Paare ohne Kinder und 1486 Paare mit Kindern, sowie 433 Alleinerziehende und 148 Wohngemeinschaften. Die Einwohnerzahlen von Großen-Linden und ab 1977 der Stadt Linden Quelle: Historisches Ortslexikon Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen: Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Linden neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Stadtrat und sieben weitere Stadträte angehören. Die Stärke der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen spiegelt sich grundsätzlich in der Zusammensetzung des ehrenamtlichen Magistrats wieder. Bürgermeister ist seit dem 3. Mai 2023 der parteiunabhängige Fabian Wedemann. Sein Amtsvorgänger Jörg König (CDU) war nach einem erfolgreichen Abwahlantrag der Stadtverordnetenversammlung aus der zweiten Amtszeit am 12. Dezember 2022 vorzeitig ausgeschieden und damit einem Bürgerentscheid zur Abwahl zuvorgekommen. Erster Stadtrat Harald Liebermann (CDU) leitete danach die Stadtverwaltung kommissarisch und die Wahl eines neuen Bürgermeisters musste vorgezogen werden. Fabian Wedemann erhielt am 2. April 2023 in einer Stichwahl bei 43,1 Prozent Wahlbeteiligung 57,6 Prozent der Stimmen. Amtszeiten der Bürgermeister(vor 1977: Bürgermeister der damaligen Stadt Großen-Linden) 2023–2029 Fabian Wedemann 2013–2022 Jörg König (CDU) 1977–2013 Ulrich Lenz (CDU) 1977 Reinhard Lang (SPD) (Staatsbeauftragter, Januar bis Mai) 1967–1976 Reinhard Lang (SPD) 1954–1967 Albert Weigand (SPD) 1948–1954 Friedrich Matheis (SPD) 1945–1948 Philipp Stengel (SPD) 1943–1945 Albert Volk (kommissarisch) 1941–1943 1. Beigeordneter Karl Volk 1933–1940 Artur Michel 1919–1935 Ludwig Lang II. 1917–1919 Beigeordnete Mehl und Lang 1883–1917 Johannes Leun VIII, 1870–1883 Johannes Zörb 1842–1870 Johann Georg Menges II. 1821–1842 Johannes Leun Das Wappen wird durch zwei Merkmale geprägt, die stadtteilbezogene Aussagekraft haben: Die grüne Linde steht für den Stadtteil Großen-Linden und der doppelköpfige Kranich repräsentiert den Stadtteil Leihgestern. Zusammen ergeben diese Wahrzeichen das aktuelle Wappen der Stadt Linden, das seit 1980 offiziell geführt werden darf. Das Wappen der Stadt Großen-Linden (Wappenbeschreibung: „In silbernem Schild auf grünem Boden ein grüner Lindenbaum.“) wurde am 31. März 1955 durch den Hessischen Innenminister genehmigt. Die Jugendvertretung (kurz: JVL) in Linden ist zusammengesetzt aus Jugendlichen der Stadt, die von verschiedenen Vereinen und Organisationen aus Linden delegiert werden und soll die gesamte Jugend der Stadt Linden vertreten. Fasst die Jugendvertretung einen gültigen Beschluss, kann dieser dem Magistrat der Stadt Linden vorgelegt und dort erneut zur Abstimmung gestellt werden. Sośnicowice, früher Kieferstädtel (Woiwodschaft Schlesien in Polen, seit 1993) Loučná nad Desnou, früher Wiesenberg-Winkelsdorf (Tschechien, seit 1995) Macheren (Département Moselle in Frankreich, seit 2001) Warabi (Japan, seit 2002) Purgstall an der Erlauf (Niederösterreich, seit 2012) Machern (in Sachsen, seit 2009) siehe Liste der Kulturdenkmäler in Linden (Hessen) Die Evangelische Kirche (St. Peter) in Großen-Linden entstand vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert und geht in ihrer heutigen Form auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche weist ein reich mit Figurenreliefs geschmücktes romanisches Portal aus der Zeit um 1170 auf, das zu den wenigen romanischen Figurenportalen in Deutschland zählt. Die Kirche, der Kirchhof und das Rathaus sind von einer gemeinsamen Mauer umschlossen, die ihren Ursprung in einer mittelalterlichen Wehranlage hat. Das Rathaus der Stadt wurde um 1230 erbaut und vielfach umgebaut. Ein bedeutender Umbau ereignete sich gemäß einer Bauinschrift im Jahr 1611, vermutlich stammt der Fachwerkaufbau des Gebäudes aus jenem Jahr. Das evangelische Pfarrhaus in Großen-Linden wurde 1452 erbaut und gilt als das älteste Pfarrhaus in Oberhessen. Die katholische Christkönig Kirche in Großen-Linden wurde 1954 eingeweiht. Ihr Bau war nötig geworden, nachdem durch den Zuzug von katholischen Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg eine große katholische Gemeinde am Ort entstanden war. Das Schulhaus wurde 1929 erbaut und fiel 1957 einem Großbrand zum Opfer, wonach es mit einem vereinfachten Dachaufbau wiederhergestellt wurde. In Großen-Linden gibt es darüber hinaus mehrere renovierte historische Fachwerkgebäude unterschiedlicher Epochen. Die Evangelische Kirche Leihgestern wurde am 9. August 1908 eingeweiht. Der spätgotische Turm stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert Das historische Wasserhaus Leihgestern (Wasserhochbehälter) wurde 1907 erbaut und 2010 restauriert. Hüttenberger Heimatmuseum im alten Rathaus von Leihgestern Reineke-Fuchs-Museum in Leihgestern Im Stadtteil Großen-Linden ist das Musikcorps Großen-Linden zuhause. Größter Vereinserfolg war der Gewinn in den beiden Disziplinen Marsch und Show beim Wereld Muziek Concours 1974 in Kerkrade. Im Jahr 2005 konnte dort eine Goldmedaille mit Auszeichnung errungen werden. 2007 hat das Musikcorps Großen-Linden beim Internationalen Deutschlandpokal in Alsfeld in der Marschwertung der Brass Bands die höchste Punktzahl erreicht und gewann den Deutschlandpokal. In der Konzertwertung wurde der 2. Platz belegt, gefolgt vom eigenen Nachwuchs, dem Jugendmusikcorps Großen-Linden, das den 3. Platz bei der Konzertwertung errang. In der Anne Frank Schule wird ein überörtliches Clubcamp für Jugendliche vom CVJM durchgeführt. Höhepunkt ist eine Thomasmesse. Der Verein TV-Großen-Linden spielte in der Saison 1985/86 mit einer Damenmannschaft in der Tischtennisbundesliga. In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen spielte die TSG 1893 Leihgestern in der Saison 2004/2005. Das Turnteam des TV Großen-Linden startet seit 2014 in der 2. Bundesliga der Deutschen Turn-Liga (DTL). Zudem unterhält die Stadt ein Freibad. Burschenschaft „Einigkeit“ Großen-Linden Karnevalverein Harmonien (KVH) TSG 1893 Leihgestern, mit 2.200 Mitgliedern der größte Verein der Stadt TSV Großen-Linden, spielt mit der ersten Fußballmannschaft in der Kreisoberliga MSG Linden, spielt mit der 1. Herrenhandball-Mannschaft in der Landesliga Hessen Marienmarkt, jedes Jahr im März (im Altstadtbereich von Großen-Linden) Stadtfest, immer am zweiten Augustwochenende rund um das Rathaus Nikolausmarkt, immer am ersten Adventwochenende im alten Ortskern von Leihgestern Kirmes in Großen-Linden, am zweiten Juli-Wochenende Neujahrskonzert des Musikcorps Großen-Linden, alle zwei Jahre im Januar in der Stadthalle Linden Durch das Stadtgebiet führen die A 45 und die A 485, die sich am „Gießener Südkreuz“ queren. Des Weiteren existiert ein Bahnhof, der an der Main-Weser-Bahn liegt. Linden gehört dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an. Als erstes Unternehmen in dem Gewerbegebiet Lückebachtal wurde 1980 ein Großmarkt der Metro-Cash-&-Carry-Gruppe eröffnet. Zu den größten Arbeitgebern der Stadt gehört Alternate, das größte deutsche Hardware-Versandunternehmen. Die Uvensys GmbH, ein mittelständischer Internetdienstanbieter Aktiv-Mietpark, ein Baummaschinen-Verleih Die Anne-Frank-Schule ist eine schulformbezogene Gesamtschule mit Förderstufe und gymnasialen Eingangsklassen 5 und 6, einem Haupt- und Realschulzweig sowie einem Gymnasialzweig. Außerdem gibt es in beiden Stadtteilen jeweils eine Grundschule: In Leihgestern werden Grundschüler in der Wiesengrundschule aufgenommen, in Großen-Linden in die Burgschule. Die Stadt Linden hat im Gebäude der ehemaligen Katastrophenschutz-Zentralwerkstatt des Landes Hessen neue Jugendräume eingerichtet. Diese werden neben der städtischen Jugendarbeit auch für das Vereinsleben vor Ort genutzt. Ludwig Menges (1811–1898), Großherzoglich-hessischer Hofrat Reinhold Hoffmann (1831–1919), deutscher Chemiker und Industriemanager Friedrich Wolf (1853–1922), Arzt, Politiker, Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen Johannes Leun (1855–1940), hessischer Landtagsabgeordneter Georg Heß (1888–1967), Heimatdichter Wilhelm Menges (1894–1963), deutscher Richter am Reichsgericht und am Bundesgerichtshof Manuel Lösel (* 1965), Pädagoge und seit 2014 Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium Christoph Preuß (* 1981), deutscher Fußballspieler Chronik der Stadt Großen-Linden, hrsg. vom Magistrat der Stadt Großen-Linden 1976. Adolf Hepding: Zur Ortsgeschichte von Großen-Linden. In: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins, Neue Folge, Zwölfter Band, Gießen, 1903, S. 52–81. Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Gießen II: Die Gemeinden Buseck, Fernwald, Grünberg, Langgöns, Linden, Pohlheim und Rabenau, Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber), Konrad Theiss Verlag, 2010, ISBN 978-3-8062-2178-7. 1200 Jahre Leihgestern. Festbuch und Chronik aus dem Jahre 2005, hrsg. 1200 Jahre GbR Leihgestern. Otto Schulte; Marie-Luise Westermann (Hrsg.): Die Geschichte Großen-Lindens und des Hüttenbergs. Mittelhessische Druck- und Verlagsgesellschaft, Gießen 1990, ISBN 3-924145-12-1. Literatur über Linden nach GND In: Hessische Bibliographie. Webauftritt der Stadt Linden Linden, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Großen-Linden, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Informationen zu der Gemeinde Linden. In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH, 2016; abgerufen am 18. Februar 2018. Anmerkungen Einzelnachweise Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Linden zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Linden anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Linden auch offline nutzen.

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Stadtplan Linden
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Übersichtsplan Linden
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Landkarte Linden
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