Kupferberg

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Kreis:Landkreis Kulmbach
Gemeinde:Untersteinach (VGem)
Postleitzahl:95362
Vorwahl:09227
Einwohner:1.035
Webseite:https://www.stadt-kupferberg.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Kupferberg

Werbung
Kupferberg ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach in Bayern. Mit etwa 1050 Einwohnern ist sie eine der kleinsten Städte Deutschlands. Kupferberg liegt zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge. Gemeindegliederung Es gibt fünf Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Dörnhof (Weiler) Kupferberg (Hauptort) Schallerhof (Einöde) Schmölz (Weiler) Unterbirkenhof (Weiler) Der Bamberger Bischof Heinrich II. von Sternberg verlieh im Jahr 1326 die Stadtrechte. Damals lebten dort über 3000 Menschen. Im Bergbau waren rund 1700 Bergknappen beschäftigt. In Kupferberg wurden zeitweise Kupfergehalte von 15 % gefördert, was auch heute noch als eine der herausragenden Kupfer-Mineralisierungen in Europa gilt. Das ehemalige Amt des Hochstifts Bamberg wurde nach der Säkularisation im Hauptlandesvergleich von Bayern mit Preußen getauscht. Mit dem Fürstentum Bayreuth fiel es im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich. 1810 kam es zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die Sebastian-Kapelle zu Kupferberg wurde 1824 neu errichtet. Die Stadt gehörte zum aufgelösten Landkreis Stadtsteinach und wurde am 1. Juli 1972 in den Landkreis Kulmbach eingegliedert. Im Zeitraum von 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1150 auf 1049 um 101 bzw. um 8,8 %. Am 31. Dezember 1996 hatte Kupferberg 1214 Einwohner. Der Stadtrat hat 13 Mitglieder einschließlich des Ersten Bürgermeisters: Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) – 5 Sitze Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) – 2 Sitze Unabhängige Kupferberger Wähler UKW e. V. – 5 Sitze (Stand: Kommunalwahl im März 2020) Bürgermeister ist seit 2020 Harald Michel (Unabhängige Kupferberger Wähler). Er wurde im ersten Wahlgang mit 59,6 % der gültigen Stimmen gewählt und konnte sich gegen seinen Mitbewerber Karl Schott von der CSU durchsetzen. Vorgänger war ab 2016 Alfred Kolenda (Unabhängige Kupferberger Wähler), ab 2014 amtierte Hans Joachim Hösch (CSU), der am 15. September 2015 nach langer Krankheit starb. Dessen Vorgänger war Herbert Opel (CSU/Freie Bürger). Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach. Bergbaumuseum Kupferberg, Vermittlung der Kupferberger Bergbaugeschichte Der 589 Meter hohe Magnetberg Peterleinstein zwischen Kupferberg und Marktleugast ragt markant aus dem Wald heraus. Eine Besonderheit sind seltene Pflanzen, die dort zu finden sind. Der Berg besteht aus grünlichem Serpentinit, einem sehr basischen Gestein, auf dem nur karge Vegetation gedeiht, außerdem ist es magnetisch. Gottfried Joseph Gabriel Findel (1828–1905), freimaurerischer Schriftsteller. Peter Zeidler genannt Hofmann (1525–1593), Handelsmann für Juwelen mit weitreichenden Geschäftsverbindungen. Martin Zeiller: Kupferberg. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Franconiae (= Topographia Germaniae. Band 9). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 55 (Volltext [Wikisource]). Johann Kaspar Bundschuh: Kupferberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 247–250 (Digitalisat). Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat). Georg Paul Hönn: Kupferberg. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 33 (Digitalisat). Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 315–319. Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Stadtsteinach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453135242, S. 41–50. Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 125–126. Sparkasse Kulmbach in Zusammenarbeit mit dem Landkreis (Hrsg.): Unser Landkreis Kulmbach. Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1985, OCLC 159885915, S. 129–131. Pleikard Joseph Stumpf: Kupferberg. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 641 (Digitalisat). Stadt Kupferberg Kupferberg: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik Weitere Informationen zur Geschichte des Kupferberger Positivs Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Kupferberg zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Kupferberg anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Kupferberg auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Kupferberg

Klicken Sie auf die Karte, um zum Stadtplandienst zu gelangen.

Stadtplan Kupferberg
Stadtplan Kupferberg
Übersichtsplan Kupferberg
Übersichtsplan Kupferberg
Landkarte Kupferberg
Landkarte Kupferberg
Werbung
Copyright Karten: Euro-Cities GmbH | Daten: OSM-Mitwirkende | Texte aus Wikipedia stehen unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0