Kölbingen

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Kreis:Westerwaldkreis
Gemeinde:Westerburg
Postleitzahl:56459
Vorwahl:02663
Einwohner:1.038
Webseite:https://www.koelbingen.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Kölbingen

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Kölbingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit 1972 der damals neu gebildeten Verbandsgemeinde Westerburg an. Kölbingen liegt 4 km westlich von Westerburg, in einer Talmulde zwischen dem Geisenwald und dem Ruhscheid. Ortsteile sind Schönberg, Möllingen und Kölbingen. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Birkenhof und Margaretenhof. Schönberg wurde erstmals 1234 erwähnt. Der Ort muss bereits vor 1494 eine Kirche aufgewiesen haben. 1558 wurde die Reformation eingeführt, 1564 erfolgte die Rekatholisierung. Von diesem Zeitpunkt an hatte der Ort einen eigenen Vikar und war spätestens 1662 eine eigene Pfarrei. Von 1234 bis 1480 ist eine niederadlige Familie nachweisbar, die sich nach dem Ort nannte. 1786 wird ein Backofensteinbruch in der Gemarkung erwähnt. Kölbingen wurde erstmals im Jahre 1253 urkundlich erwähnt. Von 1253 bis 1270 ist eine niederadlige Familie nachweisbar, die nach dem Ort benannt war. Für 1786 wird auch in Kölbingen ein Backofensteinbruch genannt. Aufgrund der Namensendung, bei der es sich um eine Abwandlung der Silbe -heim handelt, wird Kölbingen, wie mehrere -heim-Orte in der Umgebung, als fränkische Gründungen von vor dem 6. Jahrhundert n. Chr. angesprochen. Jedoch ist diese Datierung keineswegs gesichert. Möllingen wurde erstmals 1322 urkundlich erwähnt. Das zunächst wohl aus Westerburg stammende niederadlige Haus Nüssel nannte sich von 1329 an von Möllingen und erlosch kurz nach 1474. 1728 wurde die Kapelle St. Joseph erbaut. Kulturdenkmäler → siehe Liste der Kulturdenkmäler in Kölbingen Der Gemeinderat in Kölbingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Frank Schäfer wurde 1999 Ortsbürgermeister von Kölbingen. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 87,19 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Schäfers Vorgänger Hubert Kloft hatte das Amt zehn Jahre ausgeübt. Westlich der Gemeinde verläuft die B 255 die von Montabaur nach Herborn führt. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Diez an der A 3. Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Kölblingen hatte früher im Personenverkehr und im Güterverkehr bis 1981 direkten Bahnanschluss durch die Strecke Herborn–Montabaur (Westerwaldquerbahn). Hellmuth Gensicke: Die Vier Kirchspiele. In: Nassauische Annalen Band 63, 1952, S. 309–327. Martin Flügel: Familienbuch Schönberg-Möllingen 1662 bis 1893. Martin Flügel 2021 Internetpräsenz der Ortsgemeinde Kölbingen Ortsgemeinde Kölbingen auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Westerburg Historie der Ortsgemeinde Kölbingen Literatur über Kölbingen in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Kölbingen zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Kölbingen anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Kölbingen auch offline nutzen.

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