Knonau

Land:Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra
Kanton:Zürich
Bezirk:Bezirk Affoltern
Postleitzahl:8934
Einwohner:1.445
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Knonau

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Knonau ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern (älter: Knonauer Amt, pop. Söiliamt) des Kantons Zürich in der Schweiz. Sie war lange Zeit namengebend für den Bezirk Affoltern: Knonauer Amt (veraltet: Zürcher Freiamt, pop. «Söiliamt»). Der Mundartname für Knonau ist Chnoonau. Knonau liegt im Südwesten des Kantons Zürich und ist mit 6,48 km² vor Wettswil am Albis, Maschwanden und Ottenbach die flächenmässig viertkleinste Gemeinde im Bezirk Affoltern. Der grösste Anteil des Gemeindegebiets wird von Landwirtschaftsflächen eingenommen, die 64,8 Prozent umfassen. Weitere 17,3 Prozent sind Wald, 10,0 Prozent Siedlungsfläche, 7,4 Prozent Verkehrsfläche, 1,1 Prozent Gewässer und 1,7 Prozent unproduktive Fläche (Stand 2018). Das Gemeindegebiet wird durch den Haselbach zur Lorze hin entwässert. Das Dorf Knonau liegt auf 431 m ü. M. und ist 23 Kilometer Luftdistanz von Zürich und 7 Kilometer Luftdistanz von Zug gelegen. Zur Gemeinde gehören auch die Weiler Vorderuttenberg, Hinteruttenberg und Baaregg. Im Westen grenzt Knonau an Maschwanden, im Norden und Osten liegt die Gemeinde Mettmenstetten und ebenfalls im Osten die höher gelegene Gemeinde Kappel am Albis. Im Süden grenzt Knonau an die Gemeinden Steinhausen und Cham, die beide dem Kanton Zug angehören. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Knonau 1045 in einer Urkunde des Klosters Schänis, in der die Kirche Knonau und der dazugehörende Meierhof als Besitztum des Klosters genannt werden. Als Verwalter dieses Hofes amteten die Meyer von Knonau. Sie liessen sich in der Mitte des 14. Jahrhunderts in Zürich nieder, wo sie sich einbürgern liessen. Schon bald waren sie im Rat der Stadt vertreten und stellten gar den Bürgermeister. Dank ihren Beziehungen konnten sie 1399 die Vogtei über das Dorf Knonau und weitere Dörfer erwerben. 1512 kaufte die Stadt Zürich die Vogtei Knonau samt einigen weiteren Rechten der Umgebung. Fortan residierte ein Landvogt auf dem Schloss Knonau, das die Stadt als Verwaltungssitz bauen liess. Als 1830/31 im Kanton Zürich eine liberale Verfassung erlassen wurde, erhielten die Landgemeinden Gleichberechtigung mit der Stadt. Knonau wurde aus Tradition Hauptort des neu gegründeten Bezirks. Wegen der peripheren Lage wurde der Bezirkshauptort schon bald nach Affoltern am Albis verlegt. Blasonierung: In Rot ein silberner Meierhut mit Kordel Das Wappen stimmt mit dem Schild überein, den die Meyer von Knonau mindestens seit 1375 führen. Es zeigt den Meyerhut, das Abzeichen ihres Amtes, das in der Verwaltung des dem Kloster Schänis gehörenden Hofes zu Knonau bestand. Die Gemeindeversammlung übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der sechsköpfige Gemeinderat. Gemeindepräsidentin ist Esther Breitenmoser (parteilos, Stand 2023). Seit 1993 besteht eine Städtepartnerschaft mit Abaliget in Ungarn. Durch Knonau führt die 1864 Zürich-Zug-Luzern-Bahn eröffnete Bahnlinie Zürich–Affoltern am Albis–Zug. Sie wurde zunächst durch die Linie S 9 der S-Bahn Zürich bedient. Seit Dezember 2015 bedient neu die S 5 Knonau. Das Teilstück der Autobahn A4 mit dem Rastplatz Eitenberg wurde auf Gemeindegebiet bereits 1970 gebaut, jedoch erst im November 2009 eröffnet. Seit Dezember 2019 verkehrte die Buslinie 42 Knonau, Bahnhof–Cham, Bahnhof der Zugerland Verkehrsbetriebe in einem dreijährigen Versuchsbetrieb. Heinrich Häberling (1764–1804), Freiamtsweibel bis 1789, Anführer der Zürcher Landschaft im Bockenkrieg Jakob Syz (1825–1891), Fabriksbesitzer und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus Ernst Frick (1888–1956), Anarchist und Maler Andreas Jordi (* 1961), Maler Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. Knonau (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1938, DNB 365803030, S. 102–108 (Digitalisat). Bernhard Schneider: Geschichte der Gemeinde Knonau. Primusverlag, Affoltern am Albis 1982. Offizielle Website der Gemeinde Knonau Statistische Daten der Gemeinde Knonau Martin Illi: Knonau (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. Martin Illi: Knonau (Vogtei). In: Historisches Lexikon der Schweiz. Linkkatalog zum Thema Knonau bei curlie.org (ehemals DMOZ) Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Knonau zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Knonau anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Knonau auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Knonau

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Stadtplan Knonau
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Übersichtsplan Knonau
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Landkarte Knonau
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