Doberschütz

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen
Kreis:Nordsachsen
Postleitzahl:04838
Vorwahl:034244
Einwohner:4.400
Webseite:https://www.doberschuetz.eu/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Doberschütz

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Doberschütz ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen in Sachsen. Die Gemeinde Doberschütz liegt ca. 10 km östlich von Eilenburg. Die Gemeinde befindet sich an der Südseite der Dübener Heide am Schwarzbach. Im Westen an der Grenze zur Stadt Eilenburg befindet sich im Ortsteil Sprotta-Siedlung ein großer Kiessee, der als Naherholungsgebiet genutzt wird. Im Nordwesten beim Ortsteil Mörtitz grenzt die Gemeinde an das Muldetal. Doberschütz wird erstmals im Jahr 1314 urkundlich erwähnt, der Ortsteil Battaune schon um das Jahr 1000. Die Orte sind, wie aus den Namen ersichtlich, allesamt sorbischen Ursprungs. Doberschütz gehörte bis 1815 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Eilenburg. Der Forst Doberschütz war geteilt. Während der westliche Teil ebenfalls zum Amt Eilenburg gehörte, lag der östliche Teil im Amt Torgau. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam Doberschütz im Jahr 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem der Ort bis 1952 gehörte. Dabei wurde der westliche Teil des Doberschützer Forsts ebenfalls dem preußischen Kreis Delitzsch angeschlossen, der östliche Teil kam zum preußischen Kreis Torgau. Im Zuge der zweiten Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Doberschütz dem Kreis Eilenburg im Bezirk Leipzig angeschlossen, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging. Die Gemeinden Battaune, Doberschütz, Mörtitz, Paschwitz, Sprotta und Wöllnau schlossen sich am 1. Januar 1996 zur Gemeinde Doberschütz zusammen. Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 2000 Stichtag 31. Dezember): * 3. Oktober Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 war die letzte Wahl der Gemeindevertretung von Doberschütz. Eine Übersicht über diese und vergangene Wahlen gibt die Tabelle: Seit März 2024 ist Holger Schmidt (SPD) neuer Bürgermeister und löste somit Roland Märtz (CDU) ab. Blasonierung: „In Silber schwebend über einem oben gedornten blauen Wellenschildfuß, worin sechs 3:2:1 gestellte goldene Sterne, ein grüner Laubbaum.“ → siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Doberschütz Witrowberg in Paschwitz Turmwindmühle Friedemann in Paschwitz aus dem Jahr 1883, bis 1998 aktiv Dorfkirche Battaune mit spätgotischen Schnitzaltar und wertvoller Wandmalerei Ortsteil Winkelmühle (Wöllnau) mit dem kleinsten öffentlichen Waldfriedhof Europas Naturpark Dübener Heide Fußballverein für Jugendliche, mit dem Namen „SV Frisch auf Doberschütz 1892“ Herrenfußballmannschaft Frauenfußballmannschaft Einradverein (für Jugendliche) Manfred Grieser (* 1938 in Bunitz), DDR-Meister im Diskuswurf Die B 87 und die Bahnstrecke Halle–Cottbus führen durch die Gemeinde. Der Haltepunkt Doberschütz wird von der Linie S4 der S-Bahn Mitteldeutschland bedient. Im Ortsteil Rote Jahne befand sich ein Militärflugplatz, auf dem früher die sehr erfolgreichen Fallschirmspringer des FSC Dynamo Eilenburg trainierten. Allerdings gab es dort nicht nur diese sportliche Aktivität. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde dieser Flugplatz militärisch genutzt und war gegen Kriegsende öfters Ziel der gegnerischen Luftwaffe. Gemeinde Doberschütz Doberschütz im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Doberschütz zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Doberschütz anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Doberschütz auch offline nutzen.

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Stadtplan Doberschütz
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Landkarte Doberschütz
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