Castaneda

Land:Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra
Kanton:Graubünden/Grischun/Grigioni
Bezirk:Moësa
Postleitzahl:6540
Einwohner:266
Webseite:https://www.castaneda.ch/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Castaneda GR

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Castaneda ist eine politische Gemeinde in der Region Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz. Castaneda liegt auf einer Terrasse im südlichen Calancatal 500 Meter über der Einmündung der Calancasca in die Moesa. Vom gesamten Gemeindegebiet von 394 ha sind 302 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 61 ha sind unproduktive Fläche, meist Gebirge. Nur 15 ha sind landwirtschaftliche Nutzfläche und 16 ha Siedlungsfläche. Castaneda grenzt an Buseno, Grono, Roveredo GR, Santa Maria in Calanca und Verdabbio. Der Name ist ein Flurname und leitet sich von lateinisch *castanetum ‚bei den Kastanienbäumen‘ ab. Das erklärt das Wappen. Das Dorf ist die erste Gemeinde am Eingang des Calancatales. Ihr Gebiet war schon zur Zeit der ersten Eisenzeit besiedelt. Die Funde sind im Rätischen Museum in Chur, im Landesmuseum Zürich und im Britischen Museum in London. Von den Ende 2004 230 Bewohnern waren 211 (= 91,74 %) Schweizer Bürger. Der Gemeindepräsident ist Attilio Savioni (Stand 2023). Pfarrkirche Santo Stefano erwähnt 1544, erbaut 1633 Das Schulhaus Castaneda (Scuola elementare della Valle Calanca) von Max Kasper, (1982, Auszeichnung für gute Bauten Graubünden) Nekropole Schalenstein (Zeichenstein) an der Grenze zu den Gemeinden Roveredo GR, Buseno und San Vittore GR (1010 m ü. M.) Giovanni Pietro Giovanelli (* um 1540 in Castaneda; † nach 1583 ebenda), Podestà von Bormio (1581–1583) Giovanni Antonio Gioiero (* um 1570 in Castaneda; † 16. September 1624 in Castione), Gerichtsvorsteher im Calancatal und Podestà von Morbegno Giovanni Battista Giovanelli (* um 1620 in Castaneda; † nach 1681 ebenda), öffentlicher Notar, Podestà in Piuro (1667–1669) (1679–1681) Emilio Cerroti (* 31. Oktober 1859 in Castaneda; † 23. März 1909 in Genf), Kunstmaler, Mischtechnik und Ölmalerei Edoardo Agustoni, Marco Somaini: Guida all’arte del Moesano, Kunstführer durch den Moesano; Calanca. Sezione Moesana della Pro Grigioni Italiano, Locarno 1990, S. 34, 47. Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6. Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 515. Patrick Nagy, Cesare Santi: Castaneda. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. April 2005. Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1945, ISBN 978-3-906131-55-9. Tommaso Semadeni: Castaneda. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2, Brusino – Caux. Attinger, Neuenburg 1921, S. 508 (Digitalisat). Sandro Tamò: Il problema economico della fusione dei comuni della Valle Calanca. In: Quaderni grigionitaliani, 43/4, Chur 1974, S. 241–255. Verschiedene Autoren: Castaneda. In: Storia dei Grigioni, 3 Bände, Collana «Storia dei Grigioni», Edizioni Casagrande, Bellinzona 2000. Maruska Federici-Schenardi, L’alimentazione degli abitanti di Castaneda nella preistoria. Nike-Kulturerbe 04/2007: Der Drang nach Süden Castaneda GR auf der Plattform ETHorama Offizielle Website der Gemeinde Castaneda Castaneda auf visit-moesano.ch Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Castaneda zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Castaneda anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Castaneda auch offline nutzen.

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Stadtplan Castaneda
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