Brackel

Land:Deutschland
Bundesland:Niedersachsen
Kreis:Harburg
Gemeinde:Samtgemeinde Hanstedt
Postleitzahl:21438
Vorwahl:04185
Einwohner:1.721
Webseite:http://www.brackel.de
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Brackel

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Brackel [ˈbʁaːkəl] ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Harburg. Die Gemeinde Brackel liegt am nördlichen bis östlichen Rand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide. Sie befindet sich zwischen Hanstedt und Hittfeld mit eigener Abfahrt der Bundesautobahn 7 im Ortsteil Thieshope. Brackel ist Bestandteil der Samtgemeinde Hanstedt und grenzt landschaftlich nach Süden hin an das Landschaftsschutzgebiet Garlstorfer Wald und weitere Umgebung. Zur Gemeinde Brackel gehören die folgenden Ortsteile: Brackel (Hauptort) Thieshope Marxen Seevetal Winsen Wulfsen Toppenstedt Hanstedt Erstmals schriftlich erwähnt wurde Brackel am 6. Februar 1300 im Urkundenbuch des Klosters St. Michaelis zu Lüneburg. Spuren einer Besiedelung der Gemarkung finden sich aber an Funden schon aus prähistorischer Zeit, von der jüngeren Steinzeit durch die Bronzezeit bis in die Eisenzeit. Aus ihnen geht hervor, dass die Hauptsiedlungsplätze nicht an der heutigen Stelle, sondern eher in Richtung Quarrendorf und Toppenstedt lagen. Ein Urnenfund aus der Jastorf-Kultur besagt, dass in Brackel schon um 550 bis 400 vor Christus Menschen bestattet wurden. Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Thieshope eingegliedert. Alte Bezeichnungen des Ortes sind: 1307 in villa Brackell, 1312 in villa Brakele, 1450 Brakell. Das Grundwort ist altsächsisch loh, lah „Busch, Niederwald“. Das Bestimmungswort ist altsächsisch „brak, braka“ mittelniederdeutsch „brake- gebrochenes Holz, Zweig“. Der Rat der Gemeinde Brackel setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die vergangenen Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen: Blasonierung: „Auf rotem Grund eine silberne Flachsbrake.“ Die dargestellte Flachsbrake verweist auf die Zeit, als noch Flachs zur „Leinenherstellung angebaut und selbst verarbeitet wurde“. Sie diente zum „Flachsbrechen“ und war ein Schneidegerät. Wappenmotiv ist die Brake, da vermutet wird, der Name „Brackel“ kommt daher, dass früher eine große Brake in Brackel gestanden habe, zu der die umliegenden Bauern gekommen seien. Dies ist jedoch nicht gewiss. Brackel liegt im Bereich des Hamburger Verkehrsverbundes. Die Buslinien 4407 und 4408 der KVG Stade verbinden den Ort mit den jeweils knapp 15 km entfernten Bahnhöfen Buchholz (Nordheide) (an der Bahnstrecke Hamburg–Bremen) und Winsen (Luhe) (an der Bahnstrecke Lehrte–Hamburg-Harburg). Früher hatte Brackel einen eigenen Haltepunkt an der 1981 stillgelegten und im Jahr 2000 abgebauten Bahnstrecke Lüneburg–Buchholz. Otto Wilhelm Schneider (1896–1975), Landwirt, Bürgermeister, Landrat und Mitglied des Landtages von Niedersachsen Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Brackel zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Brackel anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Brackel auch offline nutzen.

Stadtplan und Landkarte von Brackel

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Stadtplan Brackel
Stadtplan Brackel
Übersichtsplan Brackel
Übersichtsplan Brackel
Landkarte Brackel
Landkarte Brackel
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