Altheim

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Kreis:Landkreis Biberach
Gemeinde:Gemeindeverwaltungsverband Riedlingen
Postleitzahl:88499
Vorwahl:07371
Einwohner:2.304
Webseite:https://www.gemeinde-altheim.de/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Altheim (bei Riedlingen)

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Altheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Sie liegt an der Donau, in direkter Nachbarschaft der Stadt Riedlingen. Neben dem namengebenden Ortsteil Altheim gehören zur Gemeinde auch die ehemals selbständigen Gemeinden Heiligkreuztal und Waldhausen, die am 1. Juli 1974 eingemeindet wurden. Von Norden beginnend grenzt Altheim an die Stadt Riedlingen und die Gemeinde Ertingen, die Gemeinde Herbertingen und die Städte Mengen und Scheer, alle drei im Landkreis Sigmaringen, und die Gemeinde Langenenslingen. Am Biberbach westlich von Altheim liegt das Naturschutzgebiet Storchenwiesen. Daneben hat Altheim Anteil an den Landschaftsschutzgebieten Riedlinger Alb, Biberbachtal-Holzbachtal, Altwässer und verlandende Flußschlingen der Donau, Hang im Gurgel, Landauhof und Soppenbachtal sowie am FFH-Gebiet Donau zwischen Riedlingen und Sigmaringen. Der südliche Teil der Gemeinde gehört außerdem zum Naturpark Obere Donau. Altheim wurde im Jahr 835 erstmals urkundlich erwähnt. Es lag ursprünglich unter der Herrschaft der Grafen von Veringen, ehe es um 1300 in habsburgischen Besitz kam und somit ein Teil von Schwäbisch-Österreich in Vorderösterreich war. Seit Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Dorf – immer noch unter habsburgischer Herrschaft – von den Truchsessen von Waldburg verwaltet, die es 1786 mit vielen anderen Ortschaften an die Fürsten von Thurn und Taxis verkauften. 1803 kam Altheim infolge des Reichsdeputationshauptschlusses zu Neuwürttemberg, 1806 durch den Frieden von Pressburg und die Rheinbundakte zum von Napoleon zum Königreich erhobenen Württemberg. Dort wurde es 1807 dem neu gegründeten Oberamt Riedlingen zugeschlagen. Mit der Kreisreform von 1938 während der NS-Zeit in Württemberg kam Altheim dann zum Landkreis Saulgau. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel das Gebiet in die Französische Besatzungszone und kam somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 als Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern im Land Baden-Württemberg aufging. Seit der Kreisreform von 1973 gehört die Gemeinde zum Landkreis Biberach. In früherer Zeit wurden die Altheimer als „Sonnen- und Mondfänger“ verspottet, was den schwäbischen Dialektdichter Michel Buck aus Ertingen um 1888 zu seinem originellen Gedicht D Sonn- und Mau’fanger animierte. Eine Kirche in Altheim wurde erstmals 1227 urkundlich erwähnt. Es handelt sich um die katholische Sankt Martins-Kirche. Die Kirchengemeinde gehört heute zur Seelsorgeeinheit Riedlingen im Dekanat Biberach. hochwertige Haushaltsmaschinen stellt die international bekannte Häussler GmbH im Süden des Ortsteils Heiligkreuztal her. Donauradwanderweg, Sportplatz, Spielplatz und Biberbach Altheim liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Katholische Pfarrkirche St. Martin mit Fresken von Franz Joseph Spiegler Hohmichele im Ortsteil Heiligkreuztal: Grabhügel aus der Hallstattzeit, mit fast 80 m Durchmesser und 14 m Höhe einer der größten Grabhügel Mitteleuropas, 1937/1938 von Gustav Riek ausgegraben. In dem Hügel wurden 13 Bestattungen nachgewiesen, von denen zahlreiche Grabbeigaben zeugen. Kloster Heiligkreuztal, ein ehemaliges Frauenkloster des Zisterzienserordens: Heiligkreuztal ist das am besten erhaltene der ehemals sechs Zisterzienserklöster in Schwaben. Fromme Frauen aus Altheim, die vom Ritter Konrad von Markdorf das in der Nachbarschaft gelegene Gut Wassershaf (heute Wasserschapfen) geschenkt bekamen, waren 1227 die Gründerinnen dieses Klosters, wurden 1233 in den Zisterzienserorden, 1238 in den Schutz des Klosters Salem aufgenommen, Kirche und Kloster wurden 1256 geweiht, von 1490 bis 1551 in spätgotischem Stil erweitert. Das Kloster kam 1611 zur Landvogtei Schwaben in Schwäbisch-Österreich/Vorderösterreich. Die von 1690 bis 1752 restaurierten Klostergebäude wurden 1804 säkularisiert und 1843 von den Nonnen verlassen. Seit 1972 werden sie nach Restaurierung und Ausbau als Fortbildungsinstitut Stefanus Bildungsstätte genutzt. Kapelle St. Oswald im Ortsteil Waldhausen Ottmar Schneck (* 29. Juni 1960), Ökonom, Rektor an der SRH Fernhochschule Riedlingen Gemeinde Altheim. In: Johann Daniel Georg von Memminger (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Biberach (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 13). Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart / Tübingen 1837, S. 192–193 (Volltext [Wikisource]). Gemeinde Altheim Altheim bei LEO-BW Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Altheim zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Altheim anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. Ausgedruckt können Sie den Stadtplan von Altheim auch offline nutzen.

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