Aesch

Land:Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra
Kanton:Basel-Landschaft
Bezirk:Bezirk Arlesheim
Postleitzahl:4147
Einwohner:10.211
Webseite:https://www.aesch.bl.ch/
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/de:Aesch BL

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Aesch (Baseldeutsch: Ääsch [æːʃ]) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Aesch liegt an der Birs auf 315 m ü. M. zwischen Faltenjura (Blauen) und Tafeljura (Gempen). Es grenzt an die Gemeinden Duggingen, Pfeffingen, Ettingen, Therwil, Reinach (alle BL) und die solothurnische Gemeinde Dornach. Aesch gehört zur Agglomeration Basel. Die Fläche beträgt 7,39 km², davon sind 48 % Landwirtschaft (mit Rebbau), 15 % Wald, 36 % Siedlungen und 1 % unproduktive Fläche. Der jungsteinzeitliche Dolmen, der Überreste von 47 Personen enthielt, weist auf eine frühe Besiedlung hin. Als der Durchgang durch die Schlucht der Birs beim Chessiloch in Grellingen für grössere Strassentransporte noch nicht möglich war, befand sich das Dorf an der alten Römerstrasse über den Blattenpass, die hinüber ins Laufental führte. Das Geschlecht „Aesch“ baute an dieser Strasse drei Burgen vom Südosten kommend: Münchsberg, Schalberg mit seinem „Vorgänger“ Engenstein und Frohberg, auch Tschöppeli genannt, und als es im 13. Jahrhundert ausstarb, ging das Lehen an den Bischof von Basel über. Beim grossen Basler Erdbeben 1356 zerfielen die drei Burgen. 1793 gehörte Aesch für kurze Zeit zum Département Mont-Terrible (Schreckensberg), und seine Einwohner waren Bürger Frankreichs. 1815, nach dem Wiener Kongress, kam Aesch zur Schweizerischen Eidgenossenschaft. Am 14. Oktober 1943 musste ein US-amerikanischer Bomber des Typs Boeing B-17 in der Nähe des Dorfs notlanden, was nach der Landung zehntausende Schaulustige anzog. Blasonierung Auf silbernem Grund ein schwarzes Speereisen und oben links ein roter, sechsstrahliger Stern Es ist das Wappen des ausgestorbenen Basler Adelsgeschlechts Marcerel, das im 14. Jahrhundert die ältere Aeschburg als Lehen besass. 42 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch und 25 % sind evangelisch-reformiert. Der Ausländeranteil beträgt 22,2 %. Die Gemeindepräsidentin ist Evelyne Sprecher (SP, Stand 2020). Der Gemeinderat (Exekutive) setzt sich aus drei Vertretern der FDP, zwei der SP und je einem Vertreter der SVP und der CVP zusammen (Stand 2020). Die Gemeindeversammlung übernimmt die Legislative. Die Gemeindekommission (beratendes Gremium der Gemeindeversammlung) wird im Proporz gewählt und folgende Parteien sind darin vertreten. Das Präsidium hat zurzeit Dominik Häring von der FDP inne. Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2019 betrugen die Wähleranteile in Aesch: SVP 25,2 %, SP 21,7 %, FDP 17,7 %, Grüne 10,6 %, CVP 9,9 %, glp 6,0 %, EVP 3,3 %, BDP 1,2 %. Mittels der Ausfahrt Aesch an der A18 ist das Dorf an das schweizerische Schnellstrassennetz (A2) angeschlossen. Diese Hochleistungsstrasse endet zurzeit am Dorfrand im Bereich von Angenstein und soll zu einem späteren Zeitpunkt weiter Richtung Duggingen führen. Aesch ist für den öffentlichen Nahverkehr sehr gut erschlossen. So besitzt die Gemeinde einen Bahnhof an der Jurabahn und wird halbstündlich durch die Linie S 3 der S-Bahn Basel bedient. In den Hauptverkehrszeiten gibt es Zusatzzüge zwischen Basel und Delémont, und in den Wochenendnächten verkehren Nacht-S-Bahnen. S 3 (Porrentruy – Delémont –) Laufen – Aesch – Dornach-Arlesheim – Basel SBB – Pratteln – Liestal – Gelterkinden – Olten Daneben ist das Dorf Wendestation der BLT-Tramlinie 11, welche über Reinach, Münchenstein und den Bahnhof Basel SBB an die französische Grenze bei Saint-Louis verkehrt. 11 Aesch Dorf – Reinach Dorf – Münchenstein Gartenstadt – Basel Dreispitz – Bahnhof SBB – Aeschenplatz – Barfüsserplatz – Schifflände – Voltaplatz – St. Louis Grenze Die Buslinie 65 der BLT stellt eine Verbindung mit Arlesheim, dem Spital Dornach, dem Bahnhof Dornach-Arlesheim und dem am Blauenhang liegenden Pfeffingen her. Postauto verbindet mi der Linie 68 den Aescher Bahnhof über Ettingen mit Hofstetten-Flüh im Leimental. 65 Pfeffingen, Bergmattenweg – Aesch – Dornach – Arlesheim, Dorf 68 Aesch, Bahnhof – Ettingen – Hofstetten – Flüh, Bahnhof Die trinationale S-Bahn Basel soll neu aufgegleist werden, und ab etwa 2029 soll mit einem neuen Wendegleis in Aesch zwischen Basel und Aesch der Viertelstundentakt realisiert werden. Bis 2030 sollen weitere Ausbaumassnahmen im Bahnknoten Basel folgen, so zum Beispiel der neue Flughafenbahnhof EuroAirport. Dadurch können die S-Bahn-Linien allgemein neu verknüpft und zwischen Frankreich und der Schweiz neue S-Bahn-Direktverbindungen eingeführt werden. Für den Horizont 2030 sind folgende S-Bahn-Linien ab und über Aesch vorgesehen: S 3 Aesch – Dornach-Arlesheim – Basel SBB – Pratteln – Liestal – Gelterkinden – Olten – Zofingen S 4 Laufen – Aesch – Dornach-Arlesheim – Basel SBB – St. Louis – EuroAirport Kostüm Kaiser AG ist die grösste Schweizer Textilfabrik für Fastnachtskostüme und Verleih. Die 1998 gegründete LANDI REBA AG hat 2008 die LANDI Oberbaselbiet AG (Loba) aus Gelterkinden übernommen. Anschliessend wurde LANDI REBA AG in LANDI Reba AG umbenannt. Mit einem Umsatz von über 100 Millionen Franken im Jahr 2021 gehört die LANDI Reba AG zu den umsatzstärksten Landis. Schloss Aesch oder auch Blarer-Schloss genannt. Dieses wurde 1606 erbaut und enthält heute die Gemeindeverwaltung. Katholische Kirche, um 1820 erbaut, mit Glasfenster von Jacques Düblin und Fresken von Hans Stocker. Schloss Angenstein. Ruine Münchsberg, Ruine Engenstein, Ruine Schalberg und Ruine Frohberg, auch Tschöpperli genannt, in der Klus. Die Partnergemeinde von Aesch ist Pruntrut. Jan Kirchmayr (* 1993), Landrat (SP) Klaus Kirchmayr (* 1963), Landrat (Grüne) Christine Koch (* 1963), Gemeinderätin und Landrätin (SP) Miriam Locher (* 1982), Landrätin (SP) Alfred Max Vogel (1902–1996), Heilpraktiker und Pharma-Unternehmer Heini Walter (1927–2009), Automobilrennfahrer Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft. Band I: Der Bezirk Arlesheim, mit Kantonseinleitung (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 57), hrsg. von der Gesellschaft für schweizerische Kunstgeschichte; Bern, 1969 DNB 457321989. Offizielle Website der Gemeinde Aesch Paul Gutzwiller und Brigitta Strub: Aesch (BL). In: Historisches Lexikon der Schweiz. Aesch in Regionatur Stadtpläne und Landkarten vom Stadtplandienst helfen Ihnen dabei, sich in Aesch zu orientieren. Sie können die Karten im Internet aufrufen und sich interessante Orte von Aesch anzeigen lassen, wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder auch Tankstellen, Geldautomaten, Imbisse usw. 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Stadtplan Aesch
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